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Luftfahrt - Preisrennen um erneuerbare Jet-Treibstoffe

11.07.2008
Ziel: Umweltfreundliche Technologien für die Luftfahrt

US-Verkehrsministerin Mary E. Peters hat gestern, Donnerstag, bekannt gegeben, dass die Federal Aviation Administration (FAA) mit einem Wettbewerb die Entwicklung erneuerbarer Flugzeug-Treibstoffe und anderer umweltfreundlicher Technlogien für die Luftfahrt vorantreiben will.

Zu diesem Zweck wird auf die Expertise der X Prize Foundation gesetzt, die sich auf Wettbewerbe zur Förderung des technischen und wissenschaftlichen Fortschritts spezialisiert hat. Sie soll zunächst die genauen Rahmenbedingungen für einen mehrjährigen und voraussichtlich etliche Mio. Dollar schweren Wettbewerb entwickeln.

Alternative Treibstoffe in Verbindung mit weiteren Öko-Technologien könnten den Umwelteinfluss der US-Luftfahrt trotz einer Verdoppelung der Kapazitäten bis 2025 in Grenzen halten, so die Hoffnung der FAA. Ein X-Prize-Wettbewerb soll daher für einen neuen Schwung an nicht-staatlicher Investitionen in die technologische Entwicklung sorgen und dadurch einen Innovationsschub bewirken. "Das wird ein Wettbewerb, bei dem jeder gewinnt", betont Peters. Besonderes Augenmerk liegt auf der Erschließung erneuerbarer Energien für den Luftfahrtsektor. Ein Durchbruch bei alternativen Jet-Treibstoffen könne geringere Kosten, sauberere Luft und eine größere Unabhängigkeit der USA im Energiebereich bedeuten, so Peters.

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»Luftfahrt »X-Prize-Wettbewerb

"Die nächsten Schritte sind, die genauen Bedingungen des Wettbewerbs und die Höhe des Geldpreises festzulegen", so Peters. Dafür setzt die FAA auf die X Prize Foundation, welche innerhalb der nächsten 14 Monate unter Konsultation mit Luftfahrtexperten die Rahmenbedingungen des Wettbewerbs entwickeln soll. Man rechnet derzeit mit einer Dauer von drei bis acht Jahren. Zur genauen Höhe des Preisgeldes wurden noch keine Angaben gemacht, sie dürfte sich aber an den vier bislang ausgeschriebenen X-Prize-Wettbewerben orientieren und damit mehrer Mio. Dollar betragen.

Der erste vergebene Preis war der mit zehn Mio. Dollar dotierte Ansari-X-Prize für das erste private Raumschiff im Jahr 2004 (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=041004045). Aktuell sind über die X Prize Foundation Preise für eine privat finanzierte robotische Mondlandung (30 Mio. Dollar), eine schnelle, kostengünstige Entschlüsselung von menschlichen Genomen (zehn Mio. Dollar) sowie besonders energieeffiziente Autos (zehn Mio. Dollar) ausgeschrieben.

Thomas Pichler | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.faa.gov
http://www.xprize.org

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