Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Förderpreis der Adolf I. Döpfert-Stiftung vergeben

30.06.2008
Auszeichnungen für Ulrike Kurtz und Jill Schwarzer

Zum fünften Mal wurde am 24. Juni 2008 an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart der Förderpreis der Adolf I. Döpfert-Stiftung für herausragende Abschlussarbeiten an der HdM verliehen.

Ausgezeichnet wurden Ulrike Kurtz, Absolventin des Studiengangs Druck- und Medientechnologie, und Jill Schwarzer, Absolventin des Studiengangs Audiovisuelle Medien. Ulrike Kurtz nahm den Förderpreis, dotiert mit 2500 Euro, entgegen. Jill Schwarzer erhielt eine ehrende Anerkennung im Wert von 500 Euro.

Die Preise wurden in einer Feierstunde von Professor Dr. Rainer Nestler und Professor Dr. Alexander W. Roos, Vorstand der Adolf I. Döpfert-Stiftung, übergeben. Die Urkunden für die Preisträgerinnen hat HdM-Professor Rainer Läzer gestaltet.

... mehr zu:
»HdM

Ulrike Kurtz hat in ihrer Abschlussarbeit vergleichende Untersuchungen für die Weiterverarbeitung von Kleinauflagen klebegebundener Festeinbände vorgenommen. Sie analysierte Technologien zum Binden von Kleinauflagen und begutachtete deren Realisierbarkeit unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Dabei wurde sie von den HdM-Professoren Dr. Rainer Nestler und Rainer Läzer betreut.

Ihre Kommilitonin Jill Schwarzer erhielt den Preis für ihre "mediale Ausstellungskonzeption für das Landesmuseum Württemberg". Sie habe mit Leidenschaft, Sachverstand und künstlerischem Einfühlungsvermögen ein Konzept für den Kellerbereich des Alten Schlosses erstellt, begründete die Jury ihre Entscheidung. Schwarzers Arbeit wurde von HdM-Professorin Susanne Mayer betreut.

Der Förderpreis der Adolf I. Döpfert-Stiftung wird jährlich vergeben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Arbeiten, die von Professoren der Hochschule der Medien vorgeschlagen werden, die Beste aus. "Die Auszeichnung soll die Studierenden zu besonderen Leistungen bei der Realisierung ihrer Abschlussarbeiten anspornen und den Partnern der Hochschule einen Eindruck über den hohen Leistungsstand vermitteln", erklärte Professor Dr. Rainer Nestler vom Stiftungsvorstand in seiner letzten Laudatio. Auch dieses Mal sei das Niveau der eingereichten Arbeiten außerordentlich hoch gewesen.

Zum Semesterende verabschiedet sich Professor Dr. Rainer Nestler in den Ruhestand. Sein Nachfolger im Vorstand der Döpfert-Stiftung wird Professor Dr. Wolfgang Faigle, Prorektor für Internationale Angelegenheiten und Forschung an der HdM. "Rainer Nestlers Markenzeichen war die Umsetzung praxisbezogener Projekte in der Druckanwendung, bei denen Anspruch und Spaß gleichermaßen im Vordergrund standen", erklärte Faigle in der Feierstunde. Auch HdM-Rektor Alexander Roos bedankte sich ausdrücklich für Rainer Nestlers Engagement. Seinem Einsatz sei die großzügige Förderung engagierter Studenten über Jahre hinweg maßgeblich zu verdanken.

Die Adolf I. Döpfert-Stiftung wurde 2001 vom Ludwigsburger Unternehmer Adolf I. Döpfert zur Förderung der Ausbildung von Ingenieuren in der grafischen Industrie gegründet. Sie will Forschung und Lehre im Bereich der Druckweiterverarbeitung vorantreiben und unterstützt seitdem auf vielfältige Weise den HdM-Nachwuchs: Neben dem Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten und Stipendien zur Unterstützung von Promotionen finanziert sie eine Stiftungsprofessur. Rund 420 000 Euro kamen der Nachwuchsförderung bisher zu Gute.

Adolf I. Döpfert wurde 1996 vom Senat der Hochschule zum ersten Ehrensenator der HdM gewählt. Im Juni 2005 erhielt er die große Hochschul-Medaille. Er verstarb letztes Jahr im August im Alter von 88 Jahren.

Kontakt:
Prof. Dr. Rainer Nestler
Tel: 0711 8923 - 2156 / 2155
E-Mail: nestler@hdm-stuttgart.de
Kerstin Lauer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0711 8923 2020
E-Mail: presse@hdm-stuttgart.de

Kerstin Lauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.hdm-stuttgart.de
http://www.hdm-stuttgart.de/doepfert

Weitere Berichte zu: HdM

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro
21.02.2018 | Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

nachricht Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2018 für Tübinger Neurowissenschaftler
21.02.2018 | Universitätsklinikum Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Von Hefe für Demenzerkrankungen lernen

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Sektorenkopplung: Die Energiesysteme wachsen zusammen

22.02.2018 | Seminare Workshops

Die Entschlüsselung der Struktur des Huntingtin Proteins

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics