Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Greifswalder Absolventin erhält Werner von Siemens Excellence Award

25.06.2008
Für ihre Abschlussarbeit "Effizienzpotenziale der Integrierten Versorgung für Epilepsiepatienten" erhält Diplom-Kauffrau Daniela Eifler am Montag, dem 21. Juli 2008, in München den Werner von Siemens Excellence Award.

Die gesundheitsökonomische Analyse wurde von Prof. Steffen Fleßa, Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement, in enger Kooperation mit dem Greifswalder Unternehmen Dr. Heydenreich GmbH und dem Norddeutschen Epilepsienetz betreut und begleitet.

Der Werner von Siemens Excellence Award wird durch die Siemens AG jährlich für Abschlussarbeiten an 14 renommierte Universitäten, wie den Elite-Unis in Karlsruhe und München verliehen. Die Universität Greifswald gehört seit diesem Jahr zu dem Kreis der Teilnehmer. Der Preis ist mit 2.500 € dotiert.

Die Universität Greifswald arbeitet seit 2006 mit der Siemens AG in einem Centre of Knowledge Interchange (CKI) zusammen, der intensivsten Form der Hochschulkooperation, die der Konzern eingeht.

Die in der Arbeit thematisierte Integrierte Versorgung gewinnt zunehmend an Bedeutung, ist aber hinsichtlich der Effizienz noch nicht hinreichend untersucht worden. Die Integrierte Versorgung wurde mit der Gesundheitsreform 2000 eingeführt und soll insbesondere bei komplexen Krankheitsbildern mit mehreren beteiligten Fachärzten eine effektive Behandlung aus einem Guss sicherstellen.

Sie fördert eine stärkere Vernetzung der verschiedenen Fachdisziplinen und Sektoren (Hausärzte, Fachärzte, Krankenhäuser), um die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern und gleichzeitig die Gesundheitskosten zu senken. Die Preisträgerin befragte niedergelassene Ärzte mittels eines selbst entwickelten Fragebogens über ihre Erfahrungen bei der Therapie von Epilepsieerkrankungen, dokumentierte die Ergebnisse und bewertete die Synergieeffekte für die Patienten, Mediziner und die Kostenträger.

Es wird aufgezeigt, dass die Integrierte Versorgung für die Behandlung von Epilepsiepatienten die Chance bietet, Ineffizienzen im Behandlungsprozess zu beheben und dabei die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen.

Den Krankenkassen bietet sich die Möglichkeit der Steigerung der Versorgungsqualität für ihre Versicherten. Für die Mediziner lässt vor allem die Erfüllung qualitativer Ziele ein hohes Wertschöpfungspotenzial erwarten. Voraussetzung für das Ausschöpfen der festgestellten Effizienzpotenziale ist jedoch ein zielgerichteter Ressourceneinsatz und die freiwillige Teilnahme aller Beteiligten.

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Center of Knowledge Interchange (CKI)
Dr. Stefan Seiberling, CKI-Management
Domstraße 11, 17487 Greifswald
T +49 3834 86-11 74
F +49 3834 86-11 51
M +49 160-9017 77 29
E cki@uni-greifswald.de

Constanze Steinke | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-greifswald.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE