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Bayreuther Doktorarbeit über aus Polymeren zusammengesetzte Nanopartikel mit DSM-Award ausgezeichnet

19.06.2008
Mit dem wahrscheinlich höchstdotierten Preis für einen Doktoranden aus den Lebens- oder Materialwissenschaften, nämlich mit dem mit 7.500 € dotierten Science and Technology Award 2008 der niederländisch-schweizerischen Nahrungsmittel- und Chemiefirma DSM, ist jetzt in der Schweiz der Bayreuther Doktorand am Lehrstuhl Makromolekulare Chemie II, Andreas Walther, ausgezeichnet worden.

Eine internationale Jury verlieh den Preis für Walthers Arbeiten auf dem Gebiet der Polymerkolloide mit kompartimentierter Struktur und seinen Vortrag mit dem Titel "Soft Multicompartment Particles for Materials Science and Technology".

Andreas Walther, Doktorand am Lehrstuhl Makromolekulare Chemie II, Diplomchemiker (Fachrichtung Polymer- und Kolloidchemie) und einer der ersten drei Absolventen des Elite-Studienprogramms Macromolecular Science ist jetzt in Vitznau (Schweiz) mit dem Science and Technology Award 2008 ausgezeichnet worden, der von der niederländisch-schweizerischen Nahrungsmittel- und Chemiefirma DSM ausgeschrieben wurde. Der Preis ist mit 7500 € dotiert.

Nach Kenntnis von Walthers Doktorvater Professor Dr. Axel Müller ist es der am höchsten dotierte Preis, den ein Doktorand der Lebens- oder Materialwissenschaften erhalten kann.

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Die Endausscheidung zwischen 12 Finalisten (je drei aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich) hatte am 16. und 17. Juni am Vierwaldstädter See in der Schweiz stattgefunden. Eine internationale Jury verlieh den Preis für Walthers Arbeiten auf dem Gebiet der Polymerkolloide mit kompartimentierter Struktur und seinen Vortrag mit dem Titel "Soft Multicompartment Particles for Materials Science and Technology".

Seine Doktorarbeit, die kurz vor dem Abschluss steht, befasst sich mit komplexen, aus Polymeren zusammengesetzten Nanopartikeln, insbesondere den nach dem zweigesichtigen römischen Gott benannten "Januspartikeln", die aus zwei unterschiedlichen Hälften zusammengesetzt sind. Der Preisträger, der im Herbst als Postdoc nach Finnland wechseln wird, hat solche Partikel nicht nur hergestellt und umfassend charakterisiert, er hat auch gezeigt, dass diese Partikel überragende Eigenschaften zur Stabilisierung von Emulsionen und Polymermischungen haben.

Noch komplexere, aus bis zu vier Subzylindern zusammengesetzte Nanozylinder eignen sich als Träger für zwei unterschiedliche Nanodrähte in einer einzigen anorganisch-organischen Hybridstruktur, die z.B. in der Nanoelektronik oder als künstliche Nerven dienen könnten.

Jürgen Abel | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bayreuth.de/

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