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Welcome Centres: Zweite Runde des Wettbewerbs für weltoffene Universitäten

02.06.2008
Welcome Centres sollen mobilen Forschern das Leben in Deutschland erleichtern. Für die besten Ideen winken dreimal bis zu 125.000 Euro.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft starten die zweite Runde des Wettbewerbs für weltoffene Universitäten.

Wie bei der ersten Ausschreibung 2006 werden Universitäten gesucht, die mit neuen und originellen Ideen dafür sorgen, dass sich international mobile Forscherinnen und Forscher in Deutschland willkommen fühlen und sich unter besten äußeren Bedingungen ganz auf ihre Arbeit konzentrieren können. Die drei Universitäten mit den besten Konzepten werden als "Welcome Centres für international mobile Forscher" ausgezeichnet. Sie erhalten jeweils bis zu 125.000 Euro zur Verwirklichung ihrer Ideen. Bewerbungen sind bis zum 15. August des Jahres möglich.

Der Wettbewerb versteht sich als "Exzellenzinitiative für die weichen Standortfaktoren" und will Universitäten dazu anregen, die Unterstützung international mobiler Wissenschaftler als ein Marketinginstrument im harten Wettbewerb um die besten Köpfe und als Teil ihrer Internationalisierungsstrategie zu sehen.

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Gefragte Hilfen sind zum Beispiel zentrale Ansprechpartner im Vorfeld eines Deutschlandaufenthaltes oder praktische Unterstützung vor Ort - bei der Wohnungssuche, bei Behördengängen oder bei der Vermittlung von sozialen Kontakten. Auch die Ansprüche von Doppelkarrierepaaren spielen eine immer größere Rolle, da die beruflichen Chancen für den Partner ein wichtiges Kriterium für Standortentscheidungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind.

2006 hatte sich fast die Hälfte der Universitäten in Deutschland an der Ausschreibung beteiligt. Gewonnen hatten damals die Universitäten Bochum, Bonn und Marburg. Doch auch ohne Auszeichnung nahmen einige Hochschulen den Wettbewerb zum Anlass, ihre Ideen zu verwirklichen und Elemente eines Welcome Centre einzurichten.

Die Auswahl der drei besten Konzepte soll Ende Oktober 2008 erfolgen.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung
Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 1.800 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit rund 23.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in 130 Ländern - unter ihnen 40 Nobelpreisträger.
Die Deutsche Telekom Stiftung
Die gemeinnützige Deutsche Telekom Stiftung engagiert sich für eine Verbesserung der Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Sie setzt sich dabei gleichermaßen für die Basis- wie die Spitzenförderung ein und arbeitet entlang der Bildungskette in den vier Themenschwerpunkten Frühe Bildung, Weiterführende Schule, Hochschule und Innovation.
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft...
...ist die Gemeinschaftsinitiative der Wirtschaft zur Förderung eines international wettbewerbsfähigen Wissenschaftssystems. Dafür stehen ihm jährlich rund 30 Millionen Euro aus Spenden seiner Mitgliedsunternehmen und Förderer zur Verfügung sowie knapp 100 Millionen Euro aus den Kapitalerträgen von 370 Stiftungen, die im Stifterverband betreut werden.

Barbara Wieners-Horst | idw
Weitere Informationen:
http://www.humboldt-foundation.de
http://www.welcome-centres.de

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