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Siegerehrung beim deutschen "Best of European Business"-Wettbewerb in Berlin

14.02.2008
  • In der Kategorie "Wachstum" gewinnt bei Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als fünf Milliarden Euro die Benteler AG
  • Sieger in der Kategorie "Wachstum" bei Unternehmen mit einem Umsatz zwischen einer und fünf Milliarden Euro ist Schmitz Cargobull AG
  • Fresenius SE und BASF SE erhalten Preise für "Grenzüberschreitende Firmenübernahmen"
  • Der Sonderpreis für "Verdienste um die transatlantischen Beziehungen" geht an Airbus-Chef Dr. Thomas Enders
  • Am 21./ 22. Februar werden beim "European Business Summit" in Brüssel die europäischen Gesamtsieger aus sieben nationalen Wettbewerben gekürt
  • Vorab-Umfrage unter den Gästen verrät Ernüchterung über den Zustand des "Projekts Europa"

Für herausragende Leistungen wurden am Abend drei führende europäische Unternehmen mit dem "Best of European Business"-Award ausgezeichnet. Die Preisverleihung im Berlin AlliiertenMuseum stellt den deutschen Vorentscheid zur Wahl der besten europäischen Unternehmen in Brüssel am 21./22. Februar dar. Offizielle Medienpartner des Wettbewerbs sind die Nachrichtensender CNN und n-tv sowie Financial Times Deutschland und manager magazin.

"Die hier geehrten Unternehmen bestätigen, dass es einen europäischen Weg guter, wenn nicht überlegener, Unternehmensführung gibt", sagte Dr. Burkhard Schwenker, Vorsitzender der Geschäftsführung von Roland Berger Strategy Consultants. "Erstens restrukturieren und wachsen sie gleichzeitig. Zweitens verfolgen sie eine Systemkopfstrategie und stärken so oft wesentliche Funktionen an ihrem Heimatstandort. Drittens nutzen sie die kulturelle Vielfalt Europas, um Wettbewerbsvorteile aufzubauen. Und viertens kombinieren sie erfolgreich Wachstumsfähigkeit und Wachstumsbereitschaft, also harte und weiche Faktoren."

Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien

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Der Jury der deutschen Ausscheidung gehören folgende Persönlichkeiten an: Dr. Arno Balzer (Chefredakteur manager magazin), Dr. Jürgen Großmann (Vorstandsvorsitzender RWE), Steffen Klusmann (Chefredakteur Financial Times Deutschland), Prof. Dr. Klaus Spremann (Professor der Universität St. Gallen) sowie Dr. Burkhard Schwenker (Roland Berger Strategy Consultants). Das Gremium traf seine Entscheidung anhand einer Analyse öffentlich zugänglicher Finanzkennzahlen und strategischer Faktoren.

Durch die Preisverleihung führte n-tv-Moderatorin und Buchautorin Carola Ferstl. Die Preise überreichte Prof. Roland Berger, Gründer und Chairman von Roland Berger Strategy Consultants.

Und die Gewinner sind...

Die Benteler AG aus Deutschland erhielt den Preis in der Kategorie "Wachstum" unter Firmen mit einem Umsatz von mehr als fünf Milliarden Euro bereits zum zweiten Mal. Kerngeschäftsfelder des international aufgestellten Unternehmens sind Automobiltechnik, Stahl/Rohr und Handel. Auf diesen höchst wettbewerbsintensiven Märkten gelang es der Benteler AG, ihre Umsatzrendite zwischen 2002 und 2006 von 2,4 auf 3,4 Prozent zu steigern - wie auch ihre Belegschaft im gleichen Zeitraum um 4.600 Beschäftigte auf jetzt 22.000 anstieg. "Dies erreichte Benteler durch eine zielgerichtete Wachstumsstrategie und organisches Wachstum, indem das Unternehmen konsequent Forschung und Entwicklung ausbaute", begründete die Jury die Wahl. Der Geschäftsführer der Benteler Automobiltechnik GmbH, Dr. Mathias Hüttenrauch, nahm den Preis entgegen.

Die Auszeichnung in der Kategorie "Wachstum" für kleine und mittlere Unternehmen ging an Schmitz Cargobull aus Horstmar. "Der europäische Marktführer für Sattelkoffer, Sattelpritschen, Sattelkipper und Containerfahrgestelle machte das Rennen wegen seiner seit Jahren stabilen Renditen und ausgeprägten Kundenorientierung", meinte die Jury. Den Preis erhielt der Vorstandsvorsitzende, Bernd Hoffmann.

Der weltweit tätige Gesundheitskonzern Fresenius SE siegte in der Kategorie "Grenzüberschreitende Firmenübernahmen". Hier beurteilte die Jury vor allem die Wertsteigerung des Unternehmens nach geglückten Akquisitionen: "Fresenius hat gezeigt, dass es die Integration von Zukäufen nahezu perfekt beherrscht. Übernahmen wie die der US-amerikanischen Renal Care Group durch Fresenius Medical Care wurden extrem positiv von den Kapitalmärkten bewertet", teilte die Jury mit. "Fresenius Kabi schuf zudem weltweite Synergien durch internationale Akquisitionen wie etwa von Laboratorio Sanderson in Chile, von Ribbon Srl in Italien, von Filaxis in Argentinien, der Ernährungsgeschäfte von Nestlé in Frankreich und Spanien sowie des Produktgeschäfts mit künstlichen Kolloiden von Kyorin Pharmaceuticals in Japan." Den Preis nahm Dr. Ulf M. Schneider in Empfang.

Das weltweit führende Chemieunternehmen BASF wurde für die erfolgreiche Übernahme des US-amerikanischen Katalysator-Spezialisten Engelhard ausgezeichnet. "Mit der Erweiterung ihres Katalysatorengeschäfts wird die BASF noch konjunkturrobuster", urteilte die Jury. "Durch den Zukauf verfügt das Unternehmen über eine weltweit einzigartige Forschung auf dem Gebiet der Katalyse. Damit kann die BASF ihren Kunden in Industrie- und Schwellenländern neue innovative Produkte und Systemlösungen zur Einhaltung schärfer werdender Emissionsrichtlinien anbieten." Den Preis nahm der auch für Nordamerika verantwortliche Finanzvorstand Dr. Kurt Bock entgegen.

Den deutschen Sonderpreis für Verdienste um die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen erhielt der Vorstandsvorsitzende von Airbus, Dr. Thomas Enders. "Beeindruckt hat uns Dr. Enders' nachhaltiges berufliches und persönliches Engagement für Deutschlands Beziehungen zu den USA, unserem wichtigsten Handelspartner außerhalb der EU", erklärte Jury-Mitglied Schwenker. Der Sonderpreis wurde in Zusammenarbeit mit dem Nachrichtensender n-tv und dem Verein Atlantik-Brücke e.V. vergeben.

Umfrage unter den Geladenen zum "Projekt Europa"

Eine Umfrage, an der sich rund 80 der zur Preisverleihung geladenen Gäste im Vorfeld beteiligt hatten, verrät Ernüchterung über den Stand des "Projekts Europa": Etwa zwei Drittel der Befragten meinen, dass die Euphorie für Europa in der Bevölkerung verflogen sei. Alle Befragten halten weitere Reformen zwar für dringend notwendig: Keiner bezeichnet die EU heute als fit für die Globalisierung. Jeder Zweite rechnet aber nicht damit, dass die nötigen Veränderungen tatsächlich durchgeführt werden. Als zentrales Projekt für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft sehen gut 90 Prozent der Befragten den europäischen Binnenmarkt. Aber auch hier zweifeln viele - mehr als jeder Vierte meint sogar, der Binnenmarkt werde wohl nie realisiert werden.

Über den Wettbewerb "Best of European Business":

Die 2005 von Roland Berger Strategy Consultants ins Leben gerufene "Best of European Business"-Initiative analysiert jedes Jahr die Wirtschaftsleistung europäischer Unternehmen in drei Kategorien. Für die laufende dritte Staffel des Wettbewerbs bewertete ein Expertenteam mehr als 6.000 Unternehmen, um die Nominierten für die nationalen Wettbewerbe zu ermitteln. In Spanien, Polen, Frankreich, Deutschland, Portugal, Großbritannien und Italien werden nationale Gewinner ausgezeichnet, die sich für die europäische Endausscheidung qualifizieren. Auf dem "European Business Summit" in Brüssel am 21.

und 22. Februar kürt eine unabhängige Jury schließlich die europäischen Gesamtsieger in den einzelnen Kategorien.

Roland Berger Strategy Consultants, 1967 gegründet, ist die weltweit führende Strategieberatung europäischen Ursprungs. Mit 34 Büros in 23 Ländern ist das Unternehmen erfolgreich auf dem Weltmarkt aktiv. 2.000 Mitarbeiter haben 2007 einen Honorarumsatz von über 600 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Strategieberatung ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 160 Partnern.

Die Atlantik-Brücke e.V. (gegründet 1952) verfolgt gemäß ihrer Satzung Bildungs-, wissenschaftliche und kulturelle Zwecke sowie die Förderung der Völkerverständigung. Hierbei will sie die Berufs- und Volksbildung auf nationaler und internationaler Ebene, hier insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Kanada und in Europa, fördern. Darüber hinaus will der Verein das Verständnis für Deutschland in anderen Staaten, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Kanada sowie den europäischen Staaten, ebenso das Verständnis für die vorgenannten Staaten in Deutschland fördern und damit einen Beitrag zur Freundschaft zwischen Deutschland und anderen Staaten leisten.

Das Medienunternehmen Turner Broadcasting System Deutschland GmbH unterhält in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz derzeit die Nachrichtenmarke CNN International sowie die Unterhaltungssender Cartoon Network, Boomerang und Turner Classic Movies. Als die Fernseh-Sparte der Time Warner Gruppe ist Turner einer der weltweit bedeutendsten Produzenten von Nachrichten- und Unterhaltungsprogrammen und einer der führenden Anbieter von Programminhalten für TV, Internet und mobile Plattformen. CNN ist der international führende 24-Stunden Nachrichtensender und eine der weltweit respektiertesten und vertrauenswürdigsten Quellen für Nachrichten und Informationen. CNN International, der internationale Arm von CNN Worldwide, verbreitet außerhalb der USA Nachrichten über acht verschiedene Dienste in sechs Sprachen. Von der Europazentrale in London aus wird CNN International in dem Sendegebiet Europa, Naher Osten und Afrika verbreitet und erreicht allein in Europa rund um die Uhr bis zu 100 Millionen Fernseh-Haushalte, in Deutschland rund 34 Millionen. Weltweit hat CNN durch 24 TV-, Internet-, Radio und mobile Dienste eine Reichweite von über einer Milliarde Haushalte. Neben dem CNN Headquarter in Atlanta, USA, ist London mit über 50 Programmstunden pro Woche das größte Produktionszentrum des internationalen Nachrichtennetzwerks. Weitere Produktionszentren sind Hongkong und Mexiko City.

manager magazin ist das führende monatliche deutsche Wirtschaftsmagazin. Mit einer verkauften Auflage von 130.000 Exemplaren und rund 680.000 Lesern je Ausgabe erreicht manager magazin mehr Führungskräfte und Entscheider als jedes andere Wirtschaftsmagazin.

Die Financial Times Deutschland ist das wegweisende Wirtschaftsmedium für Entscheider, die neu denken. Die FTD schreibt punktgenau über Unternehmen und Märkte, Technologien und Medien sowie den gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel. Die FTD denkt und handelt vernetzt. Unter dem Motto "One Brand - All Media" ist sie ein integrierter Wirtschaftsservice, der Leser und Nutzer auf zahlreichen Medienkanälen mit relevanten Informationen bedient.

Die FTD verkaufte im vierten Quartal 2007 börsentäglich 105.000 Exemplare. Laut Media-Analyse MA 2007 erreicht die FTD 311.000 Leser.

Die FTD ist Pflichtblatt der deutschen Börse.

Cathryn Clüver | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.rolandberger.com
http://www.best-of-european-business.com

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