Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auszeichnung für DBU-Kampagne „Haus sanieren - profitieren“

14.12.2009
Deutsche Energie-Agentur (dena) verleiht das neue Label „Good Practice Energieeffizienz“

Eine ausgezeichnete Klimakampagne: Das bundesweite Info- und Beratungsprogramm „Haus sanieren - profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erhielt jetzt als erstes Projekt das neue Label „Good Practice Energieeffizienz“. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) zeichnet damit ab sofort erfolgreiche Projekte aus, die beispielhaft Energie einsparen.

„Die Kampagne gibt den Hausbesitzern kostenfrei eine grobe Orientierung über das Einsparpotenzial ihres Hauses und ist somit ein wichtiger erster Schritt zur Erhöhung der Energieeffizienz im Gebäudebestand“, begründet dena-Bereichsleiterin Annegret Agricola die Auszeichnung. Über 9.600 Handwerker beteiligen sich bereits an „Haus sanieren - profitieren“, um Eigentümern den unverbindlichen Energie-Check anzubieten. „Die Auszeichnung wird unseren Partnern im Handwerk in ihrem Engagement weiter Rückenwind geben“, freut sich DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde.

„Mit unserer Kampagne wollen wir jährlich 135.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen und für das Handwerk Investitionen von rund eine Milliarde Euro anschieben“, erläutert Brickwedde die Ziele der bundesweiten Klimaschutz-Initiative. Eine Hausbesitzerbefragung des Marktforschungsunternehmen „Produkt + Markt“ zeigte jetzt, dass „Haus sanieren - profitieren“ schon zur Projekthalbzeit diese Zahlen nahezu erreicht hat: Die Handwerker haben demnach rund 70.000 Energie-Checks durchgeführt. Jedes zweite Gespräch führte innerhalb eines Jahres zu einem Auftrag. Hochgerechnet investierten Hausbesitzer nach dem kostenlosen Energie-Check bereits 840 Millionen Euro, um ihre Immobilien fit für die Zukunft zu machen. „Die Kampagne verdient das neue Label:

Diese Ergebnisse und die gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von ‚Haus sanieren - profitieren’ haben uns überzeugt“, so Agricola.

Das neue Label „Good Practice Energieeffizienz“ der dena ist Teil der nationalen Umsetzung der Energiedienstleistungsrichtlinie der Europäischen Union (EU) und soll dazu beitragen, aktuelle Marktentwicklungen transparent zu machen und Akteure zu unterstützen.

Das Label wird für Projekte in verschiedenen Bereichen vergeben, zum Beispiel für das energetische Sanieren von Gebäuden, das Verringern des Energieverbrauchs von Maschinen und Prozessen, im Verkehr oder Energieeffizienzmaßnahmen in öffentlichen Einrichtungen sowie für Aktivitäten, die auf eine Änderung des Verbraucherverhaltens abzielen.

Weitere Informationen zum Label und zum Bewerbungsverfahren sind unter www.good-practice-label.de aufgeführt.

Die DBU fördert „Haus sanieren - profitieren“ bis Ende 2011 mit insgesamt fünf Millionen Euro. Wer einen kostenlosen Energie-Check im Rahmen der Kampagne durchführen lassen möchte, findet geschulte Handwerker in seiner Nähe unter www.sanieren-profitieren.de.

Franz-Georg Elpers | DBU
Weitere Informationen:
http://www.sanieren-profitieren.de
http://www.good-practice-label.de
http://www.dbu.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht EU-Förderung in Millionenhöhe für Regensburger Wissenschaftler
21.04.2017 | Universität Regensburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie