Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Anmelderekord bei Jugend forscht 2013

11.12.2012
Erstmals über 11 000 Anmeldungen bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb / In der 48. Runde Zuwächse in neun Bundesländern
Jugend forscht kann sich über einen erneuten Anmelderekord freuen:
Insgesamt 11 411 Jungforscherinnen und Jungforscher wollen sich 2013 an Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb beteiligen. Das sind die höchsten Anmeldezahlen in der 48-jährigen Jugend forscht Geschichte. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das Ergebnis eine Steigerungsrate von knapp 5 Prozent. Der Anteil der Mädchen liegt wie im Vorjahr bei knapp 38 Prozent.

In der aktuellen Wettbewerbsrunde melden neun Bundesländer Zuwächse bei den Anmeldezahlen: An der Spitze liegt Hessen mit einer Steigerungsrate von 24 Prozent; es folgen Baden-Württemberg mit deutlich über 16 Prozent, Schleswig-Holstein mit knapp 16 Prozent und Sachsen-Anhalt mit gut 8 Prozent.

In der 48. Runde verzeichnet der Wettbewerb eine Zunahme der Anmeldezahlen in allen sieben Fachgebieten. Favorit unter den Fächern ist wie in den Vorjahren Biologie mit knapp 25 Prozent aller angemeldeten Teilnehmer. Es folgen die Fachgebiete Technik mit fast 19 Prozent und Chemie mit deutlich über 17 Prozent.

"Der Anmelderekord beweist die große Attraktivität von Jugend forscht bei Schülerinnen, Schülern und Auszubildenden. Die erneute Steigerung der Anmeldezahlen ist auch ein Erfolg unserer bundesweiten Kampagne zur Gewinnung neuer Projektbetreuer. Denn die Betreuung der Jugendlichen durch einen Fachlehrer oder betrieblichen Ausbilder ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Bearbeitung eines Forschungsprojekts", sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.

"Unser Ziel ist es, möglichst viele jungen Menschen durch die Teilnahme am Wettbewerb für ein Studium oder eine Ausbildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern. Um dies zu erreichen, ist es unerlässlich, ein optimales Umfeld für die individuelle Förderung und Entwicklung junger Talente zu schaffen.

Über schulische Aktivitäten wie Arbeitsgemeinschaften hinaus sollten wir daher bundesweit durch neue außerschulische Lernorte wie etwa Schülerforschungszentren das bereits bestehende Förderangebot weiter ausbauen."

Die Jungforscherinnen und Jungforscher treten ab Anfang Februar 2013 zunächst bei einem der bundesweit 80 Regionalwettbewerbe an. Dort präsentieren sie insgesamt 6 009 Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die Besten qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der 48. Runde bildet der Bundeswettbewerb vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 in Leverkusen - gemeinsam ausgerichtet von der Bayer AG als Bundespatenunternehmen und der Stiftung Jugend forscht e. V.

Eine ausführliche Statistik mit den Anmeldezahlen aller Bundesländer und Fachgebiete finden Sie unter www.jugend-forscht.de.

Pressekontakt:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
Baumwall 5
20459 Hamburg
Tel.: 040 374709-40
Fax: 040 374709-99
E-Mail: presse@jugend-forscht.de

Dr. Daniel Giese | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.jugend-forscht.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Jenaer Wissenschaftler für Prostatakrebs-Forschung ausgezeichnet
11.12.2017 | Universitätsklinikum Jena

nachricht Alle Details im Blick – jederzeit und in Echtzeit
11.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Goldmedaille für die praktischen Ergebnisse der Forschungsarbeit bei Nutricard

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Nachwuchs knackt Nüsse - Azubis der Friedhelm Loh Group für Projekte prämiert

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

11.12.2017 | Medizin Gesundheit