Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ankündigung der 4. Alzheimer-Auszeichnungen für die Suche nach besseren Methoden der Demenzpflege

20.07.2011
Die Fondation Médéric Alzheimer und Alzheimer's Disease International (ADI) vergeben zum 4. Male die Alzheimer-Auszeichnungen für empirisch basierte psychosoziale Interventionen für Menschen mit Demenz und deren Pfleger.

Ziel der Auszeichnungen ist die Förderung besserer Pflege und der Austausch von Kenntnissen. Bewerbungen werden vom heutigen 19. Juli bis zum 1. Dezember 2011 unter http://www.alz.co.uk/award angenommen.

Psychosoziale Forschung befasst sich mit den sozialen und psychologischen Aspekten des Patientenlebens. Dies umfasst oftmals die Beziehungen zwischen der persönlichen, internen Umgebung und dem grösseren sozialen Umfeld - z. B. den Einfluss von sozialen Faktoren und Umweltfaktoren auf Verhalten oder psychische Verfassung einer Person. Diese Art Forschung zielt auf die Unterstützung und Verbesserung der Lebensqualität von Alzheimerpatienten und ihrer Pfleger ab.

Es werden zwei Alzheimer-Auszeichnungen verliehen: eine für die beste empirisch basierte psychosoziale Intervention. Das Preisgeld beträgt EUR 18.000. Der zweite Preis (EUR 7.000) geht an die vielversprechendste empirisch basierte psychosoziale Intervention.

Sämtliche Projektvorschläge und die vollständigen Bewerbungsunterlagen sollten vor dem 1. Dezember 2011 per E-Mail eingereicht werden. Die Gewinner erhalten die Preise bei der 27.International Conference of Alzheimer's Disease in London im März 2012.

Demenz ist ein Syndrom, das durch eine Reihe verschiedener fortschreitender Erkrankungen verursacht werden kann, die das Gedächtnis, Denken, Verhalten und die Fähigkeit zur Durchführung alltäglicher Aktivitäten in Mitleidenschaft ziehen. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz.

Nach dem Erreichen des 65. Lebensjahres verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von Demenz ungefähr alle fünf Jahre. Im "World Alzheimer Report" 2010 hat ADI geschätzt, dass weltweit 35,6 Millionen Menschen mit Demenz leben. 2030 werden es

65,7 Millionen sein und 2050 115,4 Millionen. Die weltweiten Kosten der Demenz übersteigen 1 % des globalen Bruttoinlandsproduktes: 604 Milliarden Dollar.

Die Stiftung Médéric Alzheimer ist eine gemeinnützige Organisation, die 1999 gegründet wurde. Ihr Ziel ist die Vermehrung des Wissens in den Sozialwissenschaften mit Bezug auf Alzheimer, die Unterstützung und Förderung innovativer Projekte mit dem Ziel, Alzheimerpatienten und Pflegern zu helfen, sowie Anregung nationaler Umfragen, die die Analyse jährlicher Entwicklungen und geografischer Unterschiede erlauben.

Alzheimer's Disease International wurde 1984 gegründet. Etwas mehr als 25 Jahre später ist Alzheimer's Disease International der internationale Zusammenschluss von 76 Alzheimerverbänden weltweit und hat offizielle Beziehungen zur Weltgesundheitsorganisation.

Sarah Smith, +44(0)207-981-0880, s.smith@alz.co.uk

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.alz.co.uk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht IVAM-Marketingpreis würdigt zum zehnten Mal überzeugendes Technologiemarketing
22.08.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht UDE / UK: Verbundprojekt zur Bekämpfung Ras-abhängiger Tumore
22.08.2017 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen