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8. Deutscher Gefahrstoffschutz-Preis: Ideen zum Schutz vor unsichtbaren Gefahren gesucht

15.10.2009
Elektrolyse statt Chlorgas in Schwimmbädern, neuartige Abbeizer, die kein gefährliches Lösemittel enthalten, oder intelligente Systeme zum Gefahrstoffmanagement: in deutschen Unternehmen schlummern viele Ideen, die die Risiken im Umgang mit gefährlichen Stoffen senken. Deshalb schreibt das Bundesministerium Arbeit und Soziales bereits zum achten Mal den Deutschen Gefahrstoffschutz-Preis aus.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis soll dazu beitragen, praktische Problemlösungen beim Umgang mit Gefahrstoffen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die Verleihung findet im Rahmen einer Tagung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Ende 2010 in Dortmund statt.

Viele Unternehmen oder Organisationen haben bereits praktische Lösungen zum sicheren Umgang mit Gefahrstoffen entwickelt. Ihre Entwicklungen und Erfahrungen können auch anderen helfen. Denn beim Schutz vor Gefahrstoffen gewinnen alle: Die Beschäftigten, die Betriebe, die Verbraucher und die Umwelt.

Gesucht werden Ideen und Anregungen, die Beschäftigte vor den "unsichtbaren Gefahren" schützen. Dazu gehören die Entwicklung und Einführung weniger gefährlicher Stoffe, Produkte und Verfahren ebenso wie modellhafte Lösungen für sicherheitstechnische, organisatorische und hygienische Anforderungen beim Umgang mit Gefahrstoffen. Als preiswürdig gelten aber auch Initiativen im Bereich der Schulung, Motivation oder Mitarbeiterbeteiligung sowie besondere Verdienste um das Erkennen stoffbedingter Gefahren am Arbeitsplatz und der öffentliche Einsatz für den Gefahrstoffschutz.

Am Deutschen Gefahrstoffschutz-Preis können Einzelpersonen, Personengruppen, Unternehmen und Organisationen teilnehmen. Ihre Nennungen und Bewerbungen können bis zum 31. März 2010 formlos bei der BAuA in Dortmund eingehen. Anschließend entscheidet eine unabhängige Jury über die Prämierung. Der 8. Deutsche Gefahrstoffschutz-Preis wird im Herbst 2010 im Rahmen einer BAuA-Tagung zum Thema "Gefahrstoffe" in Dortmund verliehen.

Die gesamte Ausschreibung und die Teilnahmebedingungen befinden sich im Bereich "Themen von A-Z" in der Rubrik "Gefahrstoffe" auf der BAuA-Homepage http://www.baua.de.

Weitere Informationen bei:
Judith kleine Balderhaar
BAuA, Gruppe 4.6 "Gefahrstoffmanagement"
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Telefon: 02 31.90 71-2594
E-Mail: kleine-balderhaar.judith@baua.bund.de

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de
http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/Aktuelles/Gefahrstoffschutzpreis.html?__nnn=true&__nnn=true

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