Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

1,75 Millionen Euro für „Spinnovation“-Projekt der Hochschulen Reutlingen, Aalen und HdM Stuttgart

09.08.2016

Um den Gründergeist an Hochschulen zu stärken, unterstützt das Wissenschaftsministerium elf Projekte, die unternehmerisches Denken unter den Studierenden voranbringen wollen. Die Hochschulen Reutlingen, Aalen und die Hochschule der Medien Stuttgart konnten mit ihrem Projekt „Spinnovation“ überzeugen: 1,75 Millionen Euro Fördermittel stellt das Land für drei Jahre zur Verfügung.

Nach dem Studium mit einem eigenen Start-Up durchstarten – das ist der Traum von immer mehr Studierenden. Damit sie das nötige Rüstzeug für eine erfolgreiche Gründung direkt mit auf den Weg bekommen, soll das Projekt „Spinnovation“ die Gründungskultur und das unternehmerische Denken in Studium und Lehre ausbauen.


Künftig sollen Studierende noch stärker bei ihren Gründungsvorhaben unterstützt werden

Hochschule Reutlingen/Scheuring

Dabei wird die Expertise der drei Hochschulen Reutlingen, Aalen und Stuttgart gebündelt. Durch vielfältige Veranstaltungen und Seminare, die in den Studiengängen fest verankert werden, sollen die Studierenden aller drei Hochschulen für das Thema Gründung sensibilisiert und auf diese Berufsperspektive aufmerksam gemacht werden. Weiterhin werden die Studierenden bei der Ausarbeitung ihrer Gründungsideen und konkreter Geschäftsmodelle künftig noch stärker unterstützt.

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt gibt es an der Hochschule Reutlingen sehr gründungsaktive Studierende, regelmäßige Business-Plan-Seminare und Büros auf dem Campus, die Existenzgründern zur Verfügung gestellt werden können. Dank des neuen „Spinnovation“-Projektes können die Studierenden bald noch besser und individueller betreut werden.

„Das vorrangige Ziel des Projekts ist es, dass jeder Student und jede Studentin mindestens einmal im Laufe des Studiums mit dem Thema unternehmerisches Denken in Berührung kommt. Selbst wenn derjenige nicht selbst gründen möchte, spielt das Thema auch in großen Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle, um die Innovationsfähigkeit stärken zu können“, so Thomas Rehmet, der die Existenzgründer an der Hochschule Reutlingen betreut.

„Das Projekt, das ganz gezielt Studierende anspricht und ihnen Mut und Lust zum Gründen machen wird, erweitert die Aktivitäten des Innovationszentrums Aalen konsequent. Es ermöglicht der Hochschule, das Thema ‚Gründen‘ noch besser im Studienalltag sichtbar zu machen“, sagt Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen.

Hartmut Rösch, Leiter des Startup Centers der Hochschule der Medien sieht in dem Projekt die Chance, die ohnehin schon sehr ausgeprägte Existenzgründungskultur an der HdM weiter zu stärken und auch Studiengänge zu erreichen, die bislang wenig gründungsaffin sind: „Uns geht es vor allem darum, bei den Studierenden die Lust auf mehr Eigenverantwortung zu wecken und deren Denken und Handeln um unternehmerische Perspektiven zu erweitern.“

Juliane Schreinert | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.reutlingen-university.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe
22.09.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie