Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens bringt neue Systemplattformen für Netzleittechnik auf den Markt

31.01.2013
Mit Spectrum Power 5 und Spectrum Power 7 bietet Siemens Infrastructure & Cities jetzt zwei weiterentwickelte Systemplattformen für Netzleitzentralen an. Spectrum Power 5 basiert auf Windows und dient zur Automatisierung von Stromversorgungsnetzen in der Industrie und Gas-, Wasser-, Fernwärme- sowie Stromnetzen von Stadtwerken.

Darüber hinaus kann die Plattform für die Kraftwerkseinsatzplanung genutzt werden. Spectrum Power 7 läuft unter Linux und ist für das Energiemanagement in Stromübertragungs- und Stromverteilungsnetzen sowie für die Steuerung von Bahnstromversorgungsnetzen entwickelt worden. Bei beiden Netzleitplattformen können nach dem Baukastenprinzip Komponenten für bestimmte Applikationen integriert und andere IT-Systeme einfacher angebunden werden.

Beim optimalen Betrieb bestehender Energienetze, dem weiteren Ausbau der Infrastruktur sowie der Einbindung dezentraler und erneuerbarer Energiequellen spielt die Energieautomatisierung eine wesentliche Rolle. Sie hilft, Energie besser zu managen, flexibler auf wechselnde Nachfrage zu reagieren, die Effizienz im Netz zu steigern und ermöglicht den Aufbau von Smart Grids.

Für die Energieautomatisierung eines größeren Stromversorgungsnetzes ist die Netzleitzentrale das Herzstück. Systemlösungen für Netzleitzentralen jeder Größe können mit den beiden neuen Varianten der Systemplattform Spectrum Power verwirklicht werden. Damit sind die Automatisierungsplattformen für das Energiemanagement von einfachen bis zu sehr komplexen Netzen einsetzbar.

Dazu können aus einer Vielzahl von Applikationen, zum Beispiel für Übertragungs- und Verteilungsnetze, für das Lastmanagement von Gas oder für das Management von Windenergie individuelle Netzleittechniklösungen modular zusammengestellt werden. Außerdem lassen sich spezifische Komponenten für bestimmte Anwendungen in die Netzleitplattformen integrieren. Dies reicht von Analysefunktionen für Verteilungs- oder Übertragungsnetze über Prognose- und Optimierungsanwendungen bis zur Kraftwerkseinsatzplanung und zum Energiemarktmanagement.

Beide Spectrum-Power-Plattformen setzen auf internationale Normen, die weltweit als Schlüsselstandards für zukunftsfähige Smart-Grid-Lösungen gelten. Dazu zählen die IEC 61968, die IEC 61850 sowie das CIM-Datenmodell. Die Plattformen arbeiten mit einem CIM-Quelldatenmanagement und können in alle Systeme des Rechnerverbunds transaktionssichere inkrementelle Datenänderungen einspielen. Regelmäßige Schwachstellenanalysen sorgen für eine optimale IT-Sicherheit. Ein hohes Sicherheitsniveau schafft dabei der Spectrum Power Security Service, der unter anderem Dienste für das Patchmanagement enthält.

Mit ihrer service-orientierten Architektur (SOA) kann man via Spectrum Power 5 und Spectrum Power 7 Dienste und Daten anderer IT-Systeme im Netzleitsystem nutzen, zum Beispiel geographische Daten aus Geoinformationssystemen, Lastprofile aus Zählerdatenmanagementsystemen sowie Informationen über Netzbetriebsmittel. Ebenso können andere IT-Systeme auf Dienste und Daten des Netzleitsystems zugreifen. Beispiele dafür sind Informationen über die Ausfallzeit bei einer Störung für Kundeninformationssysteme oder Arbeits- und Schaltaufträge für das Workforce-Managementsystem. Die diensteorientierte Architektur erlaubt einen reibungslosen Datenaustausch zwischen den Systemen und sorgt dafür, dass sich die Plattformen in die IT-Systeme und Arbeitsabläufe des Anwenders integrieren lassen. Für frühere Spectrum-Power-Versionen hält Siemens automatisierte Upgrade-Werkzeuge bereit.

Energieeffiziente und umweltgerechte Lösungen zum Aufbau intelligenter Stromversorgungsnetze (Smart Grids) sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von rund 33 Milliarden Euro erzielte. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum mehr als 330 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel wie Berlin, Delhi, Hongkong, Istanbul, London, New York, Singapur und Tokio in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

Ansprechpartner für Journalisten:
Siemens AG, Media Relations
Dietrich Biester, Tel.: +49 911 433-2653
E-Mail: dietrich.biester@siemens.com
Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/siemens_press

Der Siemens-Sektor Infrastructure & Cities (München) mit rund 90.000 Mitarbeitern bietet nachhaltige Technologien für urbane Ballungsräume und deren Infrastrukturen. Dazu gehören Produkte, Systeme und Lösungen für intelligentes Verkehrsmanagement, Schienenverkehr, Smart Grids, energieeffiziente Gebäude und Sicherheitslösungen. Der Sektor setzt sich aus den Divisionen Building Technologies, Low and Medium Voltage, Mobility and Logistics, Rail Systems und Smart Grid zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/infrastructure-cities
Die Siemens-Division Smart Grid (Nürnberg) bietet Energieversorgern, Netzbetreibern, Industrieunternehmen und Städten ein End-to-End-Portfolio an Produkten und Lösungen für den Aufbau intelligenter Energieversorgungsnetze. Smart Grids ermöglichen einen bidirektionalen Energie- und Informationsfluss. Damit sind sie Voraussetzung für die Einbindung von mehr erneuerbaren Energiequellen ins Netz. Mit den in Smart Grids anfallenden Daten können Energieversorger darüber hinaus ihre Anlagen kosteneffizienter betreiben. Software-Lösungen, die Daten aus Smart Grids analysieren, werden daher immer wichtiger. Dabei verwendet die Division Eigenentwicklungen, setzt aber auch auf ein System aus Software-Partnern. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.siemens.de/smartgrid

Siemens AG
Wittelsbacher Platz 2, 80333 München, Deutschland
Corporate Communications and Government Affairs
Leitung: Stephan Heimbach
Infrastructure & Cities Sector
Smart Grid Division
Gugelstr. 65, 90459 Nürnberg

Informationsnummer: ICSG201301.030d

Dietrich Biester | Siemens Infrastructure
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Gut sortiert: Schüttgutanlagen werden klüger
30.03.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften
29.03.2017 | Technische Universität Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE