Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Probesitzen auf dem E-Scooter von morgen

27.05.2014

Verkehrsbelastung reduzieren, Fahrfreude erhöhen, Potenziale nutzen: Der Electromobile City Scooter

Am 12. Juli 2014 lädt die Universität Stuttgart zum Tag der Wissenschaft ein. Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT, das eng mit dem Fraunhofer IAO kooperiert, präsentiert diesmal einen smarten Scooter. Der wendige, elektrisch angetriebene Kleinstwagen auf drei Rädern wurde im April mit dem »German High Tech Champions Award« ausgezeichnet.


Tag der Wissenschaft 2014

© Fraunhofer IAO

Internet, Social Media, Smartphones – unsere Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren eine immense Entwicklung hin zu einer digitalisierten Welt gemacht. Am Tag der Wissenschaft der Universität Stuttgart stehen am Samstag, 12. Juli 2014, auf dem Campus Vaihingen interessante Forschungsprojekte zum Leitthema »Digitale Gesellschaft« im Fokus. Von 13 bis 19 Uhr sind Groß und Klein wieder dazu eingeladen, Wissenschaft und Forschung von ihrer verständlichen Seite kennenzulernen.

Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT, das eng mit dem Fraunhofer IAO kooperiert, präsentiert an diesem Tag mit dem »Electromobile City Scooter« ein Fahrzeug, das sich besonders gut für den Stadtverkehr eignet.

»Zu Beginn existierte die Idee des elektrisch angetriebenen Rollers mit drei Rädern nur als Skizze und virtuelles Modell, welches als Miniatur mit Legosteinen gebaut wurde«, erinnern sich die Projektleiter Daniel Borrmann und Sebastian Stegmüller vom Competence Center Mobility Innovation an die Anfänge ihres »Babys«. »Das voll funktionsfähige kleine Lego-Wunderwerk hat uns auf die Idee gebracht, den Scooter als Demonstrationsfahrzeug in Lebensgröße umzusetzen«.

Und das war eine richtig gute Idee. Denn der preisgekrönte dreirädrige Kleinstwagen mit einem Vorderrad, zwei Hinterrädern, elektrischem Antrieb und den Abmessungen eines Motorrollers benötigt nur sehr wenig Raum im Straßenverkehr und beim Parken. Die IAO-Forscher haben den Electromobile City Scooter durch verschiedene Eigenschaften speziell auf das Fahren in (Groß-)Städten abgestimmt.

Eine Besonderheit stellt beispielsweise die Neigetechnologie dar. Ein neuartiges Luftfederschwingsystem ermöglicht es dem Fahrer, sich wie bei einem Motorroller in die Kurve zu legen, obwohl das Fahrzeug mehrspurig ist. Gleichzeitig verliert der Fahrer wegen der Dreiradkonstruktion nie die Kontrolle über den Scooter, kann somit immer sicher fahren und auch auf sehr kleinem Raum wenden.

Das Competence Center Mobility Innovation beschäftigt sich mit Schlüsselthemen, Konzepten und Technologien für zukünftige Mobilitätslösungen. Besonderes Augenmerk legen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Fahrzeugkonzepte für den urbanen Raum und die gemeinschaftliche Nutzung in Sharing-Konzepten. Neben der Entwicklung neuer, meist elektromobiler Fahrzeuge, wie dem CityScooter, arbeitet das Forscherteam auch an deren Integration in das Energienetz.

Am Tag der Wissenschaft ist der Electromobile City Scooter im Erdgeschoss des Gebäudes Pfaffenwaldring 9 zu finden.

Ansprechpartnerin:
Juliane Segedi
Leiterin Marketing und Kommunikation
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-2124
E-Mail presse@iao.fraunhofer.de

Weitere Informationen:

http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/presse-und-medien/1365-probesitzen-auf-dem-...

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Linearpotentiometer LRW2/3 - Höchste Präzision bei vielen Messpunkten
17.05.2017 | WayCon Positionsmesstechnik GmbH

nachricht Neues 100 kW-Wechselrichtermodul für B6-Standard halbiert Gewicht und Volumen
17.05.2017 | Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie