Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hightech-Sensor scannt Atemluft nach Krankheiten

23.10.2014

Gaschromatograf soll über 100 verschiedene Dämpfe in Luft bestimmen

Forscher der University of Texas at Arlington http://uta.edu haben spezielle Sensoren entwickelt, die Hunderte verschiedener Dämpfe und Ausdünstungen auf ihre Bestandteile hinaus identifizieren können.


Brand: Gerät kann sogar Brandbeschleuniger ermitteln

(Foto: pixelio.de/weberje)

Darauf aufbauend soll ein Gerät entwickelt werden, dass die Dämpfe in der Atemluft eines Menschen auf schädliche Gase analysiert, die eine medizinische Behandlung notwendig machen.

Für die Entwicklung eines Gaschromatografen im Nanomaßstab haben die Forscher von der National Science Foundation über 400.000 Dollar erhalten.

Das Gerät soll die Gase von der Atemluft trennen und in Echtzeit analysieren. Der Fokus der Forscher liegt auf der Analyse der Atemluft. Das Gadget soll die Sensibilität haben, bereits sehr geringe Dämpfe, die zum Beispiel für Diabetes relevant sind, zu erkennen.

Von Krankheiten bis Brandanalyse

Jedoch sind von den Forschern auch andere Anwendungsgebiete angedacht. So könnte die Umgebungsluft in abgeschlossenen Räumen wie Straßenbahnen oder Flugzeugen gemessen werden.

So könnte schnell ermittelt werden, ob das Atmen darin schädlich ist oder nicht. Im Brandfall könnte das Gerät dafür eingesetzt werden, um zu überprüfen, ob zum Beispiel Brandbeschleuniger eingesetzt worden sind.

Aber auch Wohnungsbesitzer könnten das Gerät verwenden, um zu untersuchen, ob sich bestimmte Allergene im Haushalt befinden.

"Unser Hauptziel ist es, auf nichtinvasive Art beispielsweise den Blutzuckerspiegel einer Person zu messen - und zwar ohne die diabetischen Spuren an den Fingern des Patienten auf der Grundlage eines Bluttests", unterstreicht Alice Sun, einer der Forscher des Projekts.

Christian Sec | pressetext.redaktion

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen
12.12.2017 | Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES

nachricht Meilenstein in der Kreissägetechnologie
11.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten