Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Blitzschutz für Photovoltaikanlagen

07.04.2015

Erster Absolvent im Pilotprojekt „Meister zum Master“

Jochen Hauck hat als erster Meister das berufsbegleitende Fernstudium Master of Science Elektrotechnik an der Hochschule Darmstadt mit großem Erfolg abgeschlossen. Neben seinem Job als Fachplaner für Gebäudeautomation in einem mittelständigen Ingenieurbüro für Elektro und Heizung-Klima-Lüftungstechnik, hat er das Pilotprojekt „Meister zum Master“ an der Hochschule Darmstadt absolviert.


Versuchsaufbau zur Untersuchung: Schadensumfang von Photovoltaikanlagen im Falle von Blitzeinschlägen

Foto: Hochschule Darmstadt

„Ich wollte testen, ob ich im Alter von 42 Jahren noch eine Weiterbildung auf hohem Niveau „meistern“ kann. Weiterhin hat mich motiviert, dass ich in räumlicher Nähe und berufsbegleitend studieren konnte“, so Jochen Hauck.

„Herr Hauck hat sein Studium in extrem kurzer Zeit und mit hohem Erfolg absolviert“, so Prof. Dr. Ing. Thomas Betz von der Hochschule Darmstadt, der die Masterthesis betreut hat. „Sein überaus strukturiertes Vorgehen und seine zielgerichtete Arbeitsweise zeichneten ihn dabei aus“, so Betz weiter.

Im Masterteamprojekt untersuchte Hauck den Schadensumfang von Photovoltaikanlagen im Falle von Blitzeinschlägen und dabei den Einfluss des Blitzschutzes. Neben den technischen Anforderungen war hier eine gut strukturierte Projektplanung erforderlich.

„Beides wurde in hohem Maße erfüllt, sodass die Betreuung des Projekts einerseits viel Spaß gemacht und andererseits neue wissenschaftliche Erkenntnisse gebracht hat. Auf der Basis der im Masterteam gewonnen Erkenntnisse, hat Hauck seine Masterthesis mit dem Thema „Blitzschutzmaßnahmen für Photovoltaikanlagen auf Bestandsgebäuden“ gewählt.

Hierbei fokussierte er sich auf die praktischen Realisierungsszenarien von Photovoltaikanlagen, welche durch die Normung und die verschiedenen Förderprogramme stark eingeschränkt werden. Er konnte klar herausarbeiten, unter welchen Gesichtspunkten sich eine Neuinvestition lohnt.

Seine wissenschaftliche Befähigung unterstrich er durch seine kritische Analyse und Bewertung und die in die Zukunft gerichtete strategische Betrachtung zu möglichen neuen Gesetzgebungen“, so Prof. Betz.

Jochen Hauck hat schon während des Studiums profitiert: „In vielen Bereichen konnte ich mit mehr Fachwissen agieren, was sowohl innerbetrieblich als auch beim Kunden positiv zur Kenntnis genommen wurde“, erklärt Hauck, „für mich hat sich das Studium gelohnt, weniger wegen des beruflichen Aufstiegs als durch die Informationen und Arbeitsroutinen, die mir im Berufsalltag immer wieder helfen. Der Titel ist bei Kunden ein Türöffner für zusätzliche Aufgaben und Aufträge.“

Das Fernstudium Master of Elektrotechnik an der Hochschule Darmstadt richtet sich an Absolventen eines einschlägigen Bachelor- oder Diplomstudiums nach mindestens einjähriger Berufspraxis. Für Techniker und Meister gibt es das Pilotprojekt „Meister zum Master“, das einen Direkteinstieg auf Masterniveau ohne vorherigen Bachelor- oder Diplomabschluss ermöglicht. Bewerber mit mehrjähriger einschlägiger Berufserfahrung können unter bestimmten Voraussetzungen in das Projekt aufgenommen werden.

Neben aktuellen technischen Inhalten vermittelt das Masterfernstudium Elektrotechnik auch wirtschaftswissenschaftliches Know-how sowie Soft Skills. Diese Kompetenzen sind insbesondere für die Übernahme von Führungsaufgaben unentbehrlich. Das Studium ist auf sechs Semester angelegt. Im zweiten Semester stehen drei Vertiefungsrichtungen zur Wahl: Automatisierungstechnik, Mikroelektronik oder Energietechnik.

Pro Semester finden ca. 4 bis 6 Präsenzveranstaltungen an Wochenenden statt. Hier setzen die Fernstudierenden ihr selbst erworbenes Wissen in den gut ausgestatteten Laboren der Hochschulen in Aschaffenburg und Darmstadt um. Den Fernstudiengang Master of Science Elektrotechnik führen die Hochschulen Darmstadt und Aschaffenburg in Kooperation mit Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) durch.

Weitere Informationen: http://www.zfh.de und http://www.masterfernstudium-elektrotechnik.de

Über die ZFH
Die ZFH - Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Koblenz. Auf der Grundlage eines Staatsvertrages der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland kooperiert sie seit 1998 mit den 13 Fach-/Hochschulen der drei Länder und bildet mit ihnen gemeinsam den ZFH-Fernstudienverbund. Darüber hinaus kooperiert die ZFH mit weiteren Fach-/Hochschulen aus Bayern, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Das erfahrene Team der ZFH fördert und unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung ihrer Fernstudienangebote. Mit einem Repertoire von über 60 berufsbegleitenden Fernstudienangeboten in betriebswirtschaftlichen, technischen und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen ist der ZFH-Fernstudienverbund bundesweit größter Anbieter von Fernstudiengängen an Fach-/Hochschulen mit akkreditiertem Abschluss. Alle ZFH-Fernstudiengänge mit dem akademischen Ziel des Bachelor- oder Masterabschlusses sind von den Akkreditierungsagenturen AQAS, ZEvA, ACQUIN, AHPGS bzw. FIBAA zertifiziert und somit international anerkannt. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen besteht auch ein umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmodulen mit Hochschulzertifikat. Derzeit sind über 4900 Fernstudierende an den Fach-/Hochschulen des ZFH-Verbunds eingeschrieben.


Redaktionskontakt:
Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen
Ulrike Cron
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Konrad-Zuse-Straße 1
56075 Koblenz
Tel. : 0261/91538-24, Fax: 0261/91538-724
E-Mail: u.cron@zfh.de
Internet: http://www.zfh.de

Weitere Informationen:

http://www.masterfernstudium-elektrotechnik.de

Ulrike Cron | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht IT-Kühlung: So schaffen Kleinbetriebe den Sprung in die IT-Profiliga
23.09.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Plug & Play: Drei auf einen Streich
29.09.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

21.500 Euro für eine grüne Zukunft – Unserer Umwelt zuliebe

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

innovations-report im Interview mit Rolf-Dieter Lafrenz, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Start ups Cargonexx

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

Niederlande: Intelligente Lösungen für Bahn und Stahlindustrie werden gefördert

20.01.2017 | Förderungen Preise