Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

60 Prozent weniger CO2-Ausstoß durch energetische Gebäudesanierung

26.04.2007
Der durch Heizung und Wassererwärmung verursachte Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid (CO2) kann in den meisten Einfamilienhäusern um 60 Prozent und mehr gesenkt werden. Möglich wird das durch eine gute Wärmedämmung, dichte Fenster und eine moderne Heizungsanlage.

Die energetische Sanierung des Wohngebäudebestands ist deshalb ein wichtiger Schlüssel zum Klimaschutz - und zu einer preisgünstigen, zukunftssicheren Energieversorgung. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat ausgerechnet, wie viel CO2 jeder mit der Sanierung seines Einfamilienhauses sparen kann.

Rund 20 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland werden durch die Heizung und Warmwasserversorgung von Gebäuden verursacht.

Hier liegt ein enormes Einsparpotenzial. Ein durchschnittliches, unsaniertes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 mit einer alten Heizung und einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern, verursacht jährlich einen CO2-Ausstoß von 14 Tonnen. 60 Prozent davon - also 8,4 Tonnen - können eingespart werden, indem das Haus durch eine Sanierung auf den energetischen Mindeststandard eines heutigen Neubaus gebracht wird.

Dazu werden die Fassade, oberste Geschossdecke und Kellerdecke gedämmt sowie hochwertige Wärmeschutzfenster und eine moderne Heizung kombiniert mit einer Solarwärmeanlage eingebaut. Die Investitionskosten von rund 45.000 Euro können über einen zinsgünstigen Kredit der KfW-Förderbank finanziert werden und machen sich bald bezahlt. Denn die jährlichen Heizkosten fallen von ca. 2.700 Euro für 4.500 Liter Öl auf nur noch ca. 1.080 Euro für 1.800 Liter (Basis: durchschnittlicher Ölpreis in 2006).

"Wer noch besser saniert, kann Energieverbrauch und CO2-Ausstoß sogar meist um bis zu 80 Prozent senken", betont Felicitas Kraus von der dena. "Technisch und wirtschaftlich ist es heute kein Problem, einen Altbau zum modernen Niedrigenergiehaus zu machen." Der CO2-Ausstoß beträgt dann nur noch ca. 2,8 Tonnen und der jährliche Energiebedarf sinkt auf ca. 900 Liter Heizöl, die nur noch etwa 540 Euro pro Jahr kosten. Bei allen Sanierungen kommen oft Erneuerbare Energien zum Einsatz, die eine Öl- oder Gasheizung ergänzen oder ersetzen.

Hauseigentümer finden in der jetzt erschienenen Neuauflage des "Modernisierungsratgeber Energie" Antworten auf sämtliche Fragen rund um eine energetische Gebäudesanierung: Welche Maßnahmen sind besonders wichtig? Welche Technik sollte verwendet werden? Wer kann bei der Planung kompetent beraten? Mit welchen Förderprogrammen hilft der Staat? Der Ratgeber und weitere Veröffentlichungen zur energetischen Sanierung können bei der dena bezogen werden.

Thomas Drinkuth | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.zukunft-haus.info
http://www.dena.de

Weitere Berichte zu: CO2 CO2-Ausstoß Gebäudesanierung Heizung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Hochpolige Push-in-Kontakteinsätze für schwere Steckverbinder
22.05.2018 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Crimpzange mit drehbarem Gesenk
18.05.2018 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics