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Kräftiger Entwicklungsschub für innovative Energietechniken

17.01.2002


Projekte des Zukunfts-Investitions-Programms (ZIP) erfolgreich gestartet

Fast 80 neue Projekte zur Erforschung und Entwicklung umweltschonender Energietechniken fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aus dem Ende 2000 beschlossenen Zukunfts-Investitions-Programm (ZIP) der Bundesregierung. Insgesamt rd. 123 Mio Euro (rd. 240 Mio. DM) stellt es dafür bereit. Die ZIP-Mittel kommen aus den Zinsersparnissen der UMTS-Lizenzversteigerungen. Sie erhöhen die langfristigen Energieforschungsmittel des BMWi spürbar und beschleunigen die Markteinführung der neuen Techniken deutlich. Ergänzt werden sie durch Eigenmittel der Unternehmen. Der Gesamtumfang der genannten Forschungs- und Entwicklungsprojekte beläuft sich damit auf über 230 Mio. Euro (450 Mio. DM).

Ende 2001 hat das BMWi nun die letzten Bewilligungen im Rahmen des auf 3 Jahre angelegten ZIP im Bereich Energieforschung unterzeichnet.

Schwerpunkte sind

  • Brennstoffzellen für den stationären und mobilen Einsatz (44 Vorhaben),
  • neue Antriebstechnologien und regenerativ erzeugte Treibstoffe (11 Vorhaben),
  • Geothermie (Erdwärmenutzung; 8 Vorhaben),
  • Offshore-Windenergie (3 Forschungsplattformen für Offshore-Windparks) sowie
  • die energetische Sanierung von Altbauten (13 Vorhaben).

Bundeswirtschaftsminister Dr. Werner Müller: "Mit dem Zukunfts-Investitions-Programm erhalten innovative Energietechnologien einen kräftigen Entwicklungsschub. In schwierigen konjunkturellen Zeiten stellen die Bundesregierung wie auch die Wirtschaftsunternehmen damit hohe zusätzliche Finanzmittel zur Entwicklung neuer, noch kostenintensiver Techniken bereit. Ich freue mich über den erfolgreichen Start der Projekte und bin mit allen Beteiligten zuversichtlich, dass damit zukunftsfähige Technologien früher in den Markt gebracht werden können. - Technologien, die mittel- und langfristig nicht nur dem Energiemarkt und dem Umweltschutz, sondern auch dem Arbeitsmarkt wichtige neue Impulse geben können."

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Weitere Informationen:
http://www.bmwi.de

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