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Mit elektronischem Wasserzähler Geld sparen

13.04.2005


Den Durchfluss in Wasserleitungen exakt zu messen hat mehrere Vorteile: Lecks werden sofort erkannt und der Verbrauch kann einfacher abgerechnet werden. Auf der Hannover Messe/Interkama (bis zum 15. April) stellt Siemens dafür ein flexibles und genaues Messgerät vor. Es braucht keine externe Stromversorgung. Die Batterie hält bis zu sechs Jahren. Zudem ist das Gerät robust und lässt sich leicht installieren. So ist es besonders geeignet für Bewässerungssysteme in der Landwirtschaft sowie bei schwierigen Umgebungsbedingungen, etwa unter der Erde oder in überflutungsgefährdeten Gebieten.

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Der Wasserzähler MAG 8000 W arbeitet mit induktiven Messmethoden. Er baut um die Rohrleitung ein Magnetfeld auf. Da Wasser ein elektrisch leitendes Medium ist, erzeugt es beim Durchfließen des Magnetfeldes eine induktive Spannung. Diese ist proportional zur Fließgeschwindigkeit des Wassers. Das Messgerät erfasst die Spannung und rechnet so den genauen Wasserdurchfluss aus. Der Vorteil gegenüber mechanischen Geräten ist, dass zur Messung keine beweglichen Teile, wie ein Wasserrad, benötigt werden. Dies reduziert die Wartungsintervalle und erhöht die Messgenauigkeit, da keine Teile nachjustiert werden müssen.

Der Wasserzähler kann Lecks erkennen, weil er Ströme in beide Richtungen misst. In Zeiten niedrigen Verbrauchs steht das Wasser fast in den Leitungen. Befindet sich in den Rohren ein Leck, würde es minimal zurückfließen. Das erkennt das Gerät und schlägt Alarm. Die Datenübertragung erfolgt über Impulsausgänge oder drahtlos über den Mobilfunkstandard GSM. Die Mess- und Alarmdaten können online auf eine Internetseite gestellt werden.


Vor allem Großverbraucher von Wasser, wie beispielsweise Krankenhäuser oder Industrieanlagen, sind für ihre Kalkulation auf möglichst gute Verbrauchsabschätzungen angewiesen. Mit dem Durchflussmesser erhalten sie dafür eine genaue Berechnungsgrundlage.

Dr. Norbert Aschenbrenner | idw
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de

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