Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leuchtreklame virtuell entwerfen

20.10.2004


Sie werben lichtvoll an steilen Häuserwänden, am Straßenrand oder blicken erhellend von Werbetafeln auf uns hinab - leuchtende Reklameröhren. Dank ihrer Ausstrahlung bleiben Produkt oder Firmennamen stärker im Gedächtnis des Betrachters haften oder weisen sie uns als simple Richtungsschilder fast magisch das richtige Ziel.



Jetzt kann mit Hilfe einer speziellen Software der aufwändige Fertigungsprozess von Neonreklame entscheidend vereinfacht werden. Mit Hilfe des marktreifen Systems "Neo Design Studio", entwickelt vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt, lassen sich Leuchtschilder bis ins Detail virtuell am PC entwerfen. Damit kann künftig auf die Herstellung komplexer und teurer Modelle verzichtet werden. Einblick in diese moderne, digitale Neontechnik erhält das Publikum auf der Internationale Fachmesse für Werbetechnik und Digitaldruck, der "ProSign 2004", die vom 21. bis 23. Oktober in Frankfurt stattfindet.



Das Programm "Neon Design Studio" führt neueste CAD-Technologie und technisches Erfahrungswissen zusammen. So lassen sich mit Hilfe der Software die bestmöglichste Lage der Neonröhren konstruieren oder schwierige Konturen und Schriften optimal an die Lichtröhre anpassen. Durch die Funktionsvielfalt der auf Windows lauffähigen Version kann der Anwender die notwendige Spannung, den Stromverbrauch und sogar die Materialkosten detailliert kalkulieren. Das bietet Werbefirmen, Designern und Entwicklern die Chance, die einzelnen Produktionsschritte der neuen Leuchtreklame - vom Entwurf bis zur Fertigung - zu verfolgen und zu überprüfen.

Von dem breiten Anwenderspektrum der Software profitieren vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. So erhalten etwa Glasbläsereien mit Neon Design eine komplette Fertigungsunterlage nach der sie Schritt für Schritt vorgehen können. Das ist speziell für unerfahrene Anwender von großem Nutzen, ihnen zeigen die technischen Hilfen des Programmes auf, wo zum Beispiel die Elektroden angesetzt werden müssen oder entsprechende Bohrlöcher sitzen. Ein weiteres Szenario: Der Neondesigner kann bereits beim ersten Vorgespräch mit dem

Kunden Entwürfe skizzieren und ihm sein späteres Reklameschild am PC vorführen. Er muss dafür keine teuren Schriften zukaufen - und damit unerwünschte Kosten produzieren.
Das vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickelte System Neon Design Studio wird von der CAPCom AG vertrieben und wird mit weiteren Technologie-Partnern stetig weiterentwickelt. Auf der Fachmesse für Außenwerbung "ProSign" erhalten Besucher neben Live-Demonstrationen der leistungsstarken Software eine erste verkaufsfertige Demo-Version. Weitere Informationen finden Sie unter der URL: http://www.neondesignstudio.de.

Kontakt
Jörn Kohlhammer
Sascha Schneider
Abt. Animation und Bildkommunikation
Fraunhofer IGD Darmstadt
Telefon: +49 (0) 6151/155-140
Fax: +49 (0) 6151/155-139
E-Mail: joern.kohlhammer@igd.fraunhofer.de
sascha.schneider@igd.fraunhofer.de

Eric Neumann
CAPComAG, Darmstadt
Telefon: +49 (0) 6151/155-900
Fax: +49 (0) 6151/155-909
E-Mail: info@capcom.de

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.neondesignstudio.de
http://www.igd.fraunhofer.de
http://www.capcom.de

Weitere Berichte zu: Design Graphische Datenverarbeitung Leuchtreklame

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Graduiertenschule HyPerCells entwickelt hocheffiziente Perowskit- Dünnschichtsolarzelle
17.08.2017 | Universität Potsdam

nachricht Lasersensoren LAH-G1 – Optische Abstandssensoren mit Messwertanzeige
15.08.2017 | WayCon Positionsmesstechnik GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik