Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Thermogeneratoren-Generation - kompakt und leistungsfähig

20.10.2004


Die Thermovoltaik ist das Arbeitsgebiet der Physik, das sich mit der Umsetzung von Wärmeenergie in elektrische Energie befasst. Die wirtschaftliche Nutzung von Thermogeneratoren scheiterte bislang an der niedrigen Spannung und dem extrem hohen elektrischen Strom, eine typisch markante Eigenschaft. Wenn zwei unterschiedliche Metalle oder Legierungen zusammen kontaktiert und erhitzt werden, entsteht eine elektrische Spannung.



Ein Thermogenerator besteht aus mehreren in Reihe flächig kontaktierten Kohle/Graphitplatten, mit Fullaren angereichert die Effektivität erhöhen. Diese dienen als Träger von dünnschichtig aufgetragenen thermoelektrischen Materialien wie NiCu-NiCr und werden auf einer Seite erhitzt, auf der Seite gegenüber mit Wasser, oder besser mit flüssigem Wasserstoff gekühlt, danach gasförmig in den Brennraum geleitet. Durch die Temperaturdifferenz entsteht die gewünschte elektrische Gleichspannung. Die Kühlung einer Elementenreihe ist eine bequeme Kompromisslösung, die Energieumwndlung wird so nicht voll genutzt.



Die neue Thermogeneratoren-Generation nach der Additiv-Methode ohne Kühlsystem ist effektiver im Vergleich zum Temperarurgradientenverfahren, wie oben.

Einzelne Thermoelemente liefern im erwärmten Zustand eine geringe Thermospannnung. Schaltet man mehrere Elemente in Reihe um höhere Spannung zu gewinnen, wird als Vebindungelement zwischen den einzelnen Thermoelementen ein Flächengleichrichter eingesetzt. Eine Kühlung ist dann nicht erforderlich. Dieses Verfahren ist vergleichbar mit in Reihe geschalteten Trockenbatterien.

Ein Verfahren mit neue Perspektiven für vielen Anwendungen, wie Geothermiesonden die Wechselspannung direkt aus der Tiefe der Erde liefern.

Ein Thermogenerator ist ein Energiewandler. Die zugeführte Wärmeenergie ist mit allen Brennstoffarten möglich, durch Kraft-Wärme-Kopplung oder Sonneneinstrahlung.

Beide Generatorentypen sind einfach kompakt konstruiert und erlauben hohe Leistungen ohne aufwendige Komponente, geeignet für Blockheizkraftwerke, Strom- und Warmwasserlieferant für Haushalte, als Antrieb für Elektrofahrzeuge oder als Anlagen mit 220-230 Volt, >200 Megawattleistung und flüssigem Wasserstoff als Brennstoff.

Thermogeneratoren sind keinem Verschleiss ausgesetzt, sind lautlos und umweltfreundlich. Die Additivschaltung bietet zudem in der Sensorentechnik ein neues Feld von Applikationen mit höheren Empfindlichkeiten.

Diese zukunftsorientierten Technologien sind als Investitionsofferte mit hoher Kapitalrentabilität im Angebot, Kooperation erwünscht. Wir liefern keine Generatoren. Wir suchen Fertigungsbetriebe für die hier kurz beschriebenen Technologien. Fachberich: Giesserei, (Lichtbogenspritzen, Flammspritzen, Metallbeschichtung auf Graphitplatten).

Hochstrom Wechselrichter

Neuartige Hochstrom Bauelemente für die Elektronik- und Elektrobranche eröffnen neue Anwendungsgebiete in der Starkstromtechnik mit niedrigen elektrischen Spannungen.

Ursprünglich für Thermogeneratoren konzipiert, zur Umwandlung sehr hoher Gleichströme mit niedrigen Gleichspannung, reicht die Applikation von Wechselrichtern mit leistungsfähigen Schaltelementen auf Platinen mit Normraster, bis zu Anlagen für sehr hohen Stromdichte.

Ein speziell entwickelter Hochstrom-Leistungswechselrichter (DC/AC-Inverter) unkonventioneller Bauart, mit Leistungsbauelementen als Thyristorersatz, kann die Gleichspannung in Mehrphasenwechselspannung (Drehstromsimulator) umsetzen, variabel bis 60Hz.

Technische Daten:
Eingangsspannung ab 0,1 Volt
Ausgang Wechselspannung max. 500 Volt
Verluste Eingang-Ausgang <2%
Hoher Stromdurchlass, den Anforderungen angepasst
Betriebstemperatur max. 250°C
Zwei- oder Mehrphasen-Ausgangswechselspannung (Drehstromsimulator)
Bauelemente als Thyristorersatz anwenbar
Geeignet für Elektronikplatinen oder mit Dimensionen für Megawattleistungen

Mit integriertem Wechselrichter liefern Geothermiesonden mit Additivsystem direkt Wechselspannung aus der Tiefe der Erde. Keine Gerätelieferung.

Business Plan Basel II auf Anfrage.

Kontakt:

Rudolf Zölde - INNOVATIVE TECHNOLOGIEN
Apartado de Correos 3313
01388 Torrelamata (Alicante), Spanien
Tel./Fax: +34-966920221

Rudolf Zölde | EKSOM Geotec AG
Weitere Informationen:
http://www.eksom.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Neuro-Robotik ermöglicht Querschnittsgelähmten selbstständig zu essen
07.12.2016 | Eberhard Karls Universität Tübingen

nachricht Höhere Energieeffizienz durch Brennhilfsmittel aus Porenkeramik
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie