Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Effiziente Stromfabriken

01.06.2004


Forschungen am Kraftwerk der Zukunft



Strom, in unserer Industrie- und Informationsgesellschaft wichtigster und zugleich vielseitigster Energieträger, wird hierzulande zu etwa 60% in Kraftwerken erzeugt, die mit Braunkohle, Steinkohle, Erdgas oder Erdöl betrieben werden. Wenngleich die Umweltbilanz deutscher Kraftwerke in den letzten 20 Jahren bereits deutlich verbessert werden konnte und neuere Kohlekraftwerke Wirkungsgrade von bis zu 45% erreichen, sind zukünftig noch weitaus größere Effizienzsteigerungen bei Kraftwerken machbar.



Das aktuelle basisEnergie-Info "Effiziente Kraftwerke" des BINE Informationsdienstes führt in physikalische Grundlagen ein. Im Fokus stehen neben der Technik fossiler Groß-Kraftwerke vor allem die künftigen Perspektiven im Hinblick auf Effizienz sowie Umwelt- und Klimaschutz. Das Info ist kostenfrei erhältlich bei BINE Informationsdienst, Tel. 0228/9 23 79-0 oder im Internet unter www.bine.info.

Weltweit laufen Tausende Kraftwerke Tag und Nacht durch. Der durchschnittliche elektrische Wirkungsgrad fossiler Kraftwerke liegt weltweit bei etwa 30%, in Deutschland bei 38%. Jede Steigerung der Effizienz führt zu großen Einsparungen sowohl beim Primär-Energieverbrauch als auch bei den Schadstoffemissionen: Ein um nur einen Prozentpunkt angehobener Wirkungsgrad würde den Steinkohleverbrauch eines üblichen Steinkohlekraftwerkes um ca. 16.000 t Kohle und die CO2-Emissionen um 43.000 t reduzieren. Bis zu 7,5% der globalen, anthropogenen CO2-Emissionen könnten durch effizientere Kraftwerke vermieden werden.

Der Weltstrombedarf wird laut Internationaler Energieagentur in den nächsten Jahren stark zunehmen. In Zukunft wird sowohl in Deutschland wie weltweit der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien und aus dezentralen Blockheizkraftwerken und Brennstoffzellen rapide wachsen. Für eine stabile Stromversorgung bedarf es jedoch auch mittelfristig des Ver-bundes mit effizienten neuen Groß-Kraftwerken. Ziel der Energieforschung ist es, Kohlekraftwerke mit einer vergleichbaren Effizienz wie Erdgaskraftwerke und möglichst geringen CO2-Emissionen sowie neue Erdgaskraftwerke mit noch höherer Effizienz zu entwickeln.


BINE Informationsdienst
Mechenstraße 57
53129 Bonn
Uwe Milles
Tel. +49 (0) 228/9 23 79-26
Fax +49 (0) 228/9 23 79-29
E-Mail: presse@bine.info

Rüdiger Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.bine.info

Weitere Berichte zu: CO2-Emission Effizienz Kraftwerk Stromfabrik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Körperenergie als Stromquelle
22.08.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht „Cool“ bleiben im Büro: Wasser als Kältemittel im Alltag bald vor Durchbruch?
22.08.2017 | Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen