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Lithium-Batterien im Aufwind

15.03.2004


Aufgrund von Umweltschutzproblemen sollten die Nickel - Cadmium - Batterien in ein paar Jahren vom Markt genommen und durch Lithium - Batterien ersetzt werden. Bis jetzt waren diese Systeme jedoch zu kostspielig und nicht leistungsfähig genug. Nun haben Forscher des Laboratoriums für „Miniaturenergiequellen“ (LSEM - Laboratoire des Sources d’Energie Miniatures) vom Zentrum für Atomenergie (CEA) aus Grenoble eine neue Generation von Lithium - Batterien entwickelt, die die Ni/Cd Batterien von ihrem Thron heben könnten. Um die Kosten zu verringern, ist zunächst einmal das Ausgangsmaterial an der Anode der Batterien - das Kobaltoxid - durch Eisenphospho-olivin, das 3 mal preiswerter und viel sicherer ist, ersetzt worden. Damit hat das CEA mit 165 Milliampere pro Stunde und pro Gramm für den Eisenphospho-olivin die maximale theoretische Energielagerungskapazität. für dieses Kompositum err eicht.


Um dazu noch eine gute Leistungsfähigkeit zu erlangen, haben die Forscher die zweite Elektrode der Batterie verändert, dass heißt sie haben statt Graphit Titandioxid benutzt. Mit

diesem Werkstoff kann die Batterie in nur drei Minuten 70% aufgeladen werden, was bei den Standard Lithium - Batterien etwa eine Stunde dauert.


Das Team des CEA will diese Technologie jetzt an eine europäische Industrie übertragen. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig, so zum Beispiel im Verkehrswesen (elektrische und hybride Fahrzeuge), im Bereich der Energie (photovoltaische Lagerung) oder der Medizin (Hörapparate)

Kontakt: Didier Marsacq, Liten – CEA Grenoble, Email: marsacq@chartreuse.cea.fr, Tel. +33 (0)4 38 78 59 26

Dies ist ein Artikel aus dem Bulletin Wissenschaft-Frankreich (Nummer 49 vom 15.03.2004) Französische Botschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz Kostenloses Abonnement durch E-Mail : sciencetech@botschaft-frankreich.de

Didier Marsacq | CEA Technologies

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