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Maßgeschneiderte Lithium-Ionen-Akkus

23.02.2004


Wissenschaftler um Marc Madou von der University of California in Irvine haben einen neuen Ansatz entwickelt, mit dem sich zukünftig Akkus für mobile Elektronikanwendungen entscheidend optimieren lassen. Das Konzept basiert auf der Verwendung von vielen, nur wenige Millimeter großen Kohlenstoffstäbchen, die in einer fein strukturierten Kunststoff-Maske angeordnet sind.



Durch die Dotierung der Stäbchen mit unterschiedlichen Metallen werden dann zahlreiche Anoden und Kathoden auf engstem Raum kombiniert. Dadurch wird es im Gegensatz zu konventionellen Lithium-Ionen-Akkus möglich, mehrere Ionenquellen zur Stromerzeugung zu nutzen, was in der Folge die Dauer für Lade- und Entladezyklen bis zu 35-mal verkürzen könnte.

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Mit dieser Technologie wäre es zukünftig möglich, die Belastung des Akkus an die augenblicklich geforderte Leistung des Verbrauchers anzupassen. Diese können sehr unterschiedlich sein, so benötigt beispielsweise ein Laptop beim Hochfahren deutlich mehr Leistung als beim kontinuierlichen Dauerbetrieb. Zudem könnte die neue Technologie, die weitere Miniaturisierung von Akkus vorantreiben.


University of California in Irvine
Herr Prof. Marc Madou
Tel.: +1 (949) 824-6585
USA-92697 Irvine, CA
mmadou@uci.edu

| NeMa News
Weitere Informationen:
http://www.neuematerialien.de/

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