Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Aufbau des größten europäischen Photovoltaik-Kraftwerks auf dem Dach einer französischen Lagerstätte

02.05.2008
Im Juli 2008 soll das größte Photovoltaik-Kraftwerk (PV-KW) Europas auf dem Dach einer Lagerstätte im Gard-Department errichtet werden.

Mit einer Gesamtleistung von 1,6 MW sollen die auf einer 55.000 qm großen Dachfläche installierten 2.560 Solarmodule (30.000 qm Fläche) den jährlichen Strombedarf von ungefähr 500 Haushalten decken. Die Anlage soll zugleich für die Dachabdichtung sorgen.

Die integrierte PV-Großanlage wird vom französischen Solarspezialisten URBASOLAR schlüsselfertig (d.h. von der Machbarkeitstudie, über die Planung bis hin zum Anlagenbau) realisiert und über die kommenden 20 Jahre betrieben. Der erzeugte Solarstrom wird über die gesamte Betriebsperiode an den Energieversorger EDF verkauft.

Das Projekt wurde mit 8 Mio. Euro vom spanischen Unternehmen Akuo Energy, einem Entwickler für Projekte zur Nutzung Erneuerbarer Energien, und mit mehr als 1 Mio. Euro vom gemeinnützigen öffentlichen Investor "Caisse des Dépôts" finanziert. Das Gebäude gehört dem französischen Logistikkonzern FM Logistic und wird für die Logistik-Aktivitäten seines Kunden Carrefour (Einzelhandelsunternehmen) genutzt. 2007 wurden in Frankreich 20 MW-Neuleistung aufgebaut. Deutschland erreichte hier 1.200 MW.

... mehr zu:
»Photovoltaik-Kraftwerk

Nach Angaben von Arnaud Mine, Chef der PV-Abteilung beim französischen Verband für erneuerbare Energien (SER), zielt die PV-Branche für 2020 auf eine Leistung von 7.000 MW ab. Nach Vorgaben der Europäischen Kommission sollte Frankreich seinen Anteil an Erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch von 10,3% im Jahr 2005 auf 23% im Jahr 2020 erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, "hat jede Branche auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien seinen Beitrag zu leisten", so Herr Mine. Die Entwicklung des PV-Marktes in Frankreich benötigt die Unterstützung der Behörden: eine gezielte Politik mit klaren Rahmenbedingungen. Nach Meinung von Herrn Mine dürfen daher die derzeitigen günstigen Vergütungstarife (30cent/kWh Grundtarif, und 55cent/kWh für Strom aus Gebäude-integrierten PV-Anlagen) für den Verkauf von PV-Strom an EDF nicht gesenkt oder abgeschafft, sondern müssen beibehalten werden.

Kontakt:
Françoise JOUET
@ francoise.jouet@fjc.fr
+33 1 48 78 02 04
http://www.fmlogistic.com/
http://www.akuo.es/
http://www.urbasolar.com/
Quelle: Agence France Presse, 16.04.2008 –
Pressemitteilung von URBASOLAR, 25.01.2008
Redakteur: Arnaud Bertrand, arnaud.bertrand@diplomatie.gouv.frcr
Wissenschaft-Frankreich (Nummer 140 vom 30.04.08)
Französische Botschaften in Deutschland und Österreich
Kostenloses Abonnement durch E-Mail : sciencetech@botschaft-frankreich.de

Arnaud Bertrand, | Wissenschaft Frankreich
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-frankreich.de/allemand

Weitere Berichte zu: Photovoltaik-Kraftwerk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Graduiertenschule HyPerCells entwickelt hocheffiziente Perowskit- Dünnschichtsolarzelle
17.08.2017 | Universität Potsdam

nachricht Lasersensoren LAH-G1 – Optische Abstandssensoren mit Messwertanzeige
15.08.2017 | WayCon Positionsmesstechnik GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten