Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Abschied von der Glühbirne ab 1. September

11.08.2009
Internet-Tool der EnergieAgentur.NRW informiert über Markt der Energiesparlampen

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW teilt mit: Welche Energiesparlampe ist die richtige für welchen Raum im Haus?

Ab sofort können sich Verbraucherinnen und Verbraucher in Nordrhein-Westfalen mittels einer detaillierten Marktübersicht der EnergieAgentur Nordrhein-Westfalen über alle Fragen rund um die Energiesparleuchten informieren. Ab dem 1. September werden nach einem Beschluss der EU die meisten herkömmlichen Glühbirnen schrittweise aus dem Verkehr gezogen, die Haushalte müssen dann ihren Ersatzbedarf mit Energiesparlampen decken. Die EU will damit bis 2020 rund 15,5 Mio. Tonnen Kohlendioxid pro Jahr in den Mitgliedstaaten einsparen.

„Wir wollen, dass sich die Verbraucher in Nordrhein-Westfalen frühzeitig auf diesen Wechsel einstellen können und zielsicher die für sie beste und kostengünstigste Lösung verwirklichen können. Deshalb schafft die EnergieAgentur in unserem Auftrag schon jetzt Markttransparenz“, erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute, 11. August 2009, in Düsseldorf.

Im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühbirne verbraucht eine Energiesparlampe 80 – 75 % weniger Energie. Das heißt, dass eine 75-Watt-Glühbirne durch eine 15-Watt-Energiesparlame ersetzt werden kann. Die Mehrkosten für die umweltfreundliche Leuchte rentieren sich über die längere Lebensdauer und die eingesparten Stromkosten: Hält eine Glühlampe nur max. 2000 Stunden, bringt es die Energiesparleuchte auf 6000 – 15.000 Stunden.

„Der Markt für Energiesparlampen ist vielfältig, aber für viele Käufer dadurch auch gelegentlich unübersichtlich. Anders als bei der Glühbirne sollte man beim Kauf besonders auf die Lichtfarbe achten. Wer etwa über das ´kalte Licht` einer Energiesparleuchten klagt, hat meist versäumt eine Leuchte mit einem entsprechenden Warmton-Spektrum zu kaufen. Hier ist der Handel gefragt, dem Kunden eine entsprechende Auswahl anzubieten“, sagt Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW in Wuppertal.

Die Umstellung rentiert sich auch für die Umwelt: Bei Umstellung aller privaten Haushalte in Deutschland von Glühlampen auf Energiesparleuchten wird sich der jährliche Stromverbrauch um 7,5 Mrd. Kilowattstunden reduzieren. Das entspricht einer Einsparung von 4,5 Mio. Tonnen Kohlendioxid und einer Entlastung von 1,5 Mrd. Euro. Für den Durchschnittshaushalt heißt das, dass jährlich 44 Euro bzw. 220 Kilowattstunden Strom eingespart werden.

Die Marktübersicht, die die EnergieAgentur.NRW im Auftrag des Wirtschaftsministeriums erstellt hat, bietet einen anwenderfreundlichen Überblick über die Produkte der fünf größten deutschen Hersteller und findet sich unter www.energieagentur.nrw.de . Dort können sich Verbraucher eingehend über Nutzen, Typen und Lichtarten der neuen Leuchtengeneration informieren.

Weitere Informationen: EnergieAgentur.NRW, Oliver Weckbrodt, Kommunikation, Kasinostraße 19-21, 42103 Wuppertal, Tel.: 0202 2455220,

mailto:weckbrodt@energieagentur.nrw.de.

| EnergieAgentur.NRW
Weitere Informationen:
http://www.energieagentur.nrw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Geothermie: Den Sommer im Winter ernten
18.01.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Tierschutz auf hoher See
17.01.2017 | Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der erste Blick auf ein einzelnes Protein

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das menschliche Hirn wächst länger und funktionsspezifischer als gedacht

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zur Sicherheit: Rettungsautos unterbrechen Radio

18.01.2017 | Verkehr Logistik