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Ab 2011: Ottokraftstoff mit zehn Prozent Bioethanol

26.11.2010
Sicherheit für Autofahrer: Rund 2.500 Stationen der blau-weißen
Marke bieten auch künftig für alle Fahrzeuge den geeigneten Kraftstoff an

Am heutigen Freitag stellt der Bundesrat voraussichtlich die Weichen für die Erhöhung des Bioethanolanteils im Ottokraftstoff. Bei einer Zustimmung der Bundesländer wird im nächsten Jahr ein neuer Ottokraftstoff - Super E10 - eingeführt, der bis zu zehn Volumenprozent Bioethanol enthält.

Bislang waren lediglich bis zu fünf Prozent erlaubt. Damit wird auch in Deutschland eine EU-Vorgabe umgesetzt, nach der der Bioanteil über alle Kraftstoffsorten hinweg bis 2020 auf zehn Prozent steigen und einen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen leisten soll. Aral begrüßt die Einführung der neuen Kraftstoffsorte, denn dadurch ist es dem Unternehmen möglich, die ab 2011 gesetzlich vorgeschriebene Bioquote in Kraftstoffen zu erfüllen. Parallel dazu tritt ab dem nächsten Jahr die gesetzliche Zertifizierungspflicht für nachhaltige Biokraftstoffe in Kraft. Ihr Ziel ist es, dass nur noch Biokomponenten aus nachhaltigem Anbau verwendet werden.

Schutzsorte verhindert technische Probleme bei ungeeigneten Fahrzeugen
Die überwiegende Mehrheit aller Autos mit Ottomotor verträgt den neuen Kraftstoff problemlos. Laut Bundesumweltministerium sind das rund 90 Prozent. Ob der einzelne Fahrzeugtyp für den neuen Kraftstoff geeignet ist, erfahren Autofahrer ab sofort bei den Herstellern, in den Autohäusern oder im Internet bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (www.dat.de/E10).

Bei bestimmten Fahrzeugtypen kann Ethanol jedoch bei Dichtungen und Aluminiumbauteilen im Kraftstoffsystem zu Schäden führen.

Deshalb ist jede Tankstelle verpflichtet, mindestens eine so genannte Schutzsorte anzubieten, deren Bioanteil wie bisher fünf Volumenprozent Ethanol nicht übersteigt. An den rund 2.500 Aral Stationen in Deutschland werden Autofahrer auch künftig für jedes Fahrzeug den passenden Kraftstoff finden.

Stichwort Gesetzeslage
Die EU-Mitgliedstaaten wollen den Anteil der Biokraftstoffe bis 2020 auf zehn Prozent (Energiegehalt) der gesamten Kraftstoffversorgung erhöhen. Zur Erreichung dieses Ziels wird jetzt in Deutschland die 10. BundesImmissionsschutzverordnung angepasst. Die Erhöhung des Bioethanol-Anteils im Ottokraftstoff von aktuell maximal fünf auf künftig zehn Prozent ist zwingend erforderlich, um die in Deutschland geltende Bio-Beimischungsquote für Kraftstoffanbieter von 6,25 Prozent (Energiegehalt) über alle Kraftstoffsorten hinweg erfüllen zu können. Der in Deutschland angebotene Diesel enthält bis zu sieben Prozent FAME (Fettsäuremethylester).
Anmerkung für Redakteure:
Mit rund 2.500 Tankstellen ist Aral die Nr. 1 in Deutschland, dem wichtigsten europäischen Tankstellenmarkt. Der Qualitätsanbieter von Kraft- und Schmierstoffen hat seit 1898 seinen Sitz in Bochum und erfand 1924 den ersten Super-Kraftstoff der Welt, zusammengesetzt aus Aromaten und Aliphaten – daher auch der Firmenname „Aral“. Seit 2002 ist Aral die Tankstellenmarke der BP in Deutschland.

Die BP in Deutschland hat rund 5.200 Mitarbeiter. Der Umsatz 2009 betrug über 32,4 Milliarden Euro (mit Energiesteuer). BP ist Betreiber des zweitgrößten Raffineriesystems in Deutschland mit einer Destillationskapazität von rund 17 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr. Darüber hinaus ist die BP in Deutschland mit Castrol die Nr. 1 im Schmierstoffgeschäft und mit BP Solar ein führendes Photovoltaik-Unternehmen. www.aral.de www.deutschebp.de www.castrol.de.

Manuela Husemann | BP Europa SE
Weitere Informationen:
http://www.bp.de
http://www.bp-se.eu
http://www.dat.de/E10

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