Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nokia Siemens Networks stellt seine Strategie zur Energieeffizienz auf der CeBIT green IT World vor

14.01.2009
  • Produktentwicklungen von Nokia Siemens Networks ermöglichen um bis zu 70 Prozent geringeren Energieverbrauch
  • Energieeffizienz senkt Kosten der Netzbetreiber
  • Ziel ist es, bis 2012 auch CO2-Emissionen der Büros und Fertigungsanlagen jährlich um bis zu zwei Millionen Tonnen zu reduzieren

Energieeffizienz und nachhaltige ökologische Konzepte zählen zu den wichtigsten Herausforderungen der Kommunikationsindustrie in den nächsten Jahren.

Die weltweit erste umfassende Studie zum Einfluss der Informations- und Kommunikationstechnologie auf den globalen Klimawandel SMART 2020 schätzt: Durch Energieeinsparungen innerhalb der Branche und vor allem effiziente Lösungen für andere Industrien lässt sich der CO2-Ausstoß 2020 um bis zu 15 Prozent reduzieren. Nokia Siemens Networks wird seine Strategie zur Energieeffizienz und neue Energie sparende Produktentwicklungen und Konzepte auf der CeBIT green IT World vorstellen.

Auf der 2.500 Quadratmeter großen Sonderfläche präsentiert der Branchenverband BITKOM unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit die Green-IT-Lösungen der besten und innovativsten Unternehmen.

„Als führender Anbieter von Telekommunikationsinfrastruktur geht unser Ansatz im Umweltschutz darüber hinaus, die Umwelteinflüsse im gesamten Produktionsprozess möglichst gering zu halten“, sagt Stephan Scholz, Chief Technology Officer (CTO) von Nokia Siemens Networks. „Wir wollen ökologische und wirtschaftliche Ziele miteinander verknüpfen und mit unseren Konzepten und Produkten Lösungen für unsere Kunden – auch aus anderen Industrien – schaffen, die ihre Wettbewerbsposition und Umweltbilanz nachhaltig verbessern. Auf diese Weise können unsere Produkte den in der Herstellung verursachten Schadstoffausstoß im Verlauf des Produktlebenszyklus’ mehr als ausgleichen und erzielen so einen positiven Nettobeitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen.“

Konkrete Watt-Ziele für Energieeinsparungen formuliert

Um den Umwelteinfluss der Produkte zu reduzieren, bewertet Nokia Siemens Networks den gesamten Produktlebenszyklus und achtet etwa auf einen hohen Anteil an recyclebaren Materialien. Beispielsweise lassen sich mehr als 90 Prozent der für die Flexi Base Station verwendeten Materialien wiederverwerten. Da jedoch 95 Prozent der CO2-Emissionen auf die Nutzungsphase der Produkte entfallen, konzentriert sich das Unternehmen hierauf und hat als einziger Anbieter von Kommunikationsinfrastruktur konkrete Ziele für Energieeinsparungen in Watt formuliert. Zudem hat es sich als Mitglied der WWF Climate Savers dazu verpflichtet, die Energieeffizienz seiner Basisstationen bis 2012 um 28 Prozent des entsprechenden jährlichen CO2-Ausstoßes zu reduzieren. Basis hierfür ist die Leistungsbilanz der besten Produkte von 2007.

Wettbewerbsvorteile durch hohe Energieeffizienz

Eine hohe Energieeffizienz der Produkte verschafft Nokia Siemens Networks und seinen Kunden Wettbewerbsvorteile. Ein geringer Energieverbrauch hilft den Netzbetreibern, ihre operativen Kosten zu senken. Ziel von Nokia Siemens Networks ist es daher, die energieeffizientesten Produkte im Markt anzubieten. Für Festnetzbetreiber werden für das Jahr 2009 Einsparungen von 29 Prozent des Energieverbrauchs bei ADSL Leitungen sowie 49 Prozent für VDSL Leitungen im Vergleich zu den Werten von 2007 erwartet. Besondere Bedeutung besitzt die Energieeffizienz auch für Mobilfunkbetreiber. In einem Mobilfunknetz entstehen 80 Prozent des Energiebedarfs in den Basisstationen. Die Flexi WCDMA Base Station ermöglicht Mobilfunknetzbetreibern im Vergleich zu derzeit installierten Produkten bis zu 70 Prozent der Energie einzusparen. Bis 2010 soll der durchschnittliche Energieverbrauch der GSM und WCDMA Basisstationen sogar auf 650 bzw. 300 Watt reduziert werden.

Die Energieeffizienz im gesamten Netzwerk lässt sich zudem erhöhen, indem die Anzahl der Basisstationen optimiert und der Energiebedarf für die Kühlung reduziert wird. Ferner lässt sich mit Softwarelösungen die Kapazität der Basisstation an den Bedarf zur jeweiligen Tageszeit anpassen und damit der Stromverbrauch senken. Durch ihren sinkenden Energiebedarf können Basisstationen zudem künftig einfacher aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Ab 2011 werden daher Windkraft, Solarenergie und andere erneuerbare Energien bei der Installation von autonomen Basisstationen von Nokia Siemens Networks bevorzugt.

Ganzheitliches Umweltmanagementsystem bei Nokia Siemens Networks

Das ganzheitliche Umweltmanagementsystem von Nokia Siemens Networks umfasst neben den Produkten zahlreiche Umweltschutzmaßnahmen in Betrieb und Fertigung. Ziel ist es etwa, den Energieverbrauch der Büros und Fertigungsanlagen bis 2012 um sechs Prozent zu senken. Dies entspricht einer Reduktion der jährlichen CO2-Emissionen um circa zwei Millionen Tonnen. Dabei baut das Unternehmen den Anteil erneuerbarer Energien am Betriebsverbrauch aus. 2010 sollen erneuerbare Energien rund 50 Prozent des Energiebedarfs von Nokia Siemens Networks decken. Das Ziel, CO2-Emissionen zu reduzieren, wird zudem konsequent in der Firmenwagenrichtlinie umgesetzt und die Höhe der Firmenzuschüsse für die Mitarbeiter nach den jeweiligen CO2-Emissionen der Fahrzeuge berechnet. Ferner helfen hochwertige Video-Konferenz-Systeme die Reisetätigkeit zu reduzieren. Zulieferer und Lieferanten sind Teil des ganzheitlichen Umweltmanagementansatzes von Nokia Siemens Networks. Alle Zulieferer müssen ein ‘Environmental Management System’ nachweisen und Materialien deklarieren.

Über Nokia Siemens Networks

Nokia Siemens Networks ist einer der weltweit führenden Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen. Innovation und Nachhaltigkeit bilden den Kern für das umfassende Portfolio des Unternehmens für die Bereiche Mobilfunk, Festnetz und konvergente Netze. Ergänzt wird dieses Angebot durch Dienstleistungen wie Beratung und Systemintegration sowie Installation, Wartung und Managed Services. Nokia Siemens Networks zählt zu den weltweit größten Anbietern von Hardware- und Softwareprodukten sowie Serviceleistungen für die Telekommunikationsbranche und ist in 150 Ländern aktiv. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Espoo, Finnland.

Nokia Siemens Networks
Stefan Zuber
Telefon: +49 160 80 80 600
E-Mail: stefan.zuber@nsn.com

Stefan Zuber | Nokia Siemens Networks
Weitere Informationen:
http://www.nokiasiemensnetworks.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2009:

nachricht Hybrid-Scanner ordnet Dokumente nach Chaos-Prinzip
09.03.2009 | Xamance

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2009: Trends und Themen
09.03.2009 | Deutsche Messe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2009 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften