Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jubiläum auf der CeBIT: Mit dem "Dolmetscher im Ohr" auf Wellness-Kissen relaxen

04.03.2008
40 Aussteller aus vier Bundesländern auf dem CeBIT-Stand "Forschung für die Zukunft" in Halle 9 - Sachsens Forscher präsentieren sich bereits zum 100. Mal seit dem Jahr 2000 gemeinsam auf einer Fachmesse

Happy Birthday, Forschungsland Sachsen! Zum 100. Mal präsentieren sich Wissenschaftler aus dem Freistaat gemeinsam auf einer Fachmesse. Vom 4. bis 9. März 2008 sind sie auf der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover vertreten. 19 Hochschulen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und aus dem "Gastland" Mecklenburg-Vorpommern präsentieren sich in der Halle 9.

"Was auf dem Gemeinschaftsstand >Forschung für die Zukunft
So präsentieren Informatiker der Technischen Universität Chemnitz in diesem Jahr ein Bluetooth-Konferenzsystem, das verschiedene Mobilfunkgeräte der Teilnehmer an mehrsprachigen Veranstaltungen nutzen kann. "Das Dolmetschen bei Tagungen wird deutlich preiswerter, denn dieses System benötigt keine teure Spezialhardware und keine große Steuerzentrale", sagt Steinebach. In weitaus größeren Dimensionen bewegt sich ein Exponat der TU Dresden: Das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen stellt die Methode des datenintensiven Rechnens vor, mit der viele Anwendungen in der Bioinformatik überhaupt erst möglich sind. Wissenschaftler der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig demonstrieren laut Steinebach, wie die Zukunft des intelligenten Hauses aussieht und wie Licht- und Heizungssteuerung, Sicherheits- und Überwachungstechnik, Internet-Radio, Telefon und Multimedia miteinander verschmelzen.

Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zeigen eine 3D-Nachbildung des Doms, eines der Wahrzeichens Halle, in die Videoclips, die sich mit der kunsthistorischen Bedeutung dieser Kirche befassen, eingebettet sind. Eine ähnliche Anwendung ist der neuartige Museumsführer, den die Bauhaus-Universität Weimar vorstellt. "Besucher können mit ihrem Mobiltelefon Ausstellungsstücke fotografieren, die anschließend automatisch erkannt werden. werden sie mit multimedialen Informationen versehen, die auf dem Handy wiedergegeben werden können", erläutert der Standsprecher.

... mehr zu:
»Exponat »Wellness-Kissen

Die Theologische Fakultät der Ernst-Moriz-Universität Greifswald stellt auf der CeBIT eine auf dem Weltmarkt führende Bibelsoftware vor, mit der sprachliche Phänomene und Auffälligkeiten im hebräischen Urtext der Bibel aufgesucht und systematisch verglichen werden können. Die in Greifswald programmierte so genannten "Quest-BHS-Suche" ist auch in anderen Textanalyseprogrammen nutzbar. Ein ergonomisches Anti-Schnarch- und Massage-Kopfkissen, das von den Besuchern vor Ort ausprobiert werden kann, zeigen Wissenschaftler des Lehrstuhls Rechnerarchitektur und des Start-Up-Labors MICON der Universität Rostock. Die Entwickler bringen extra ein Bett mit auf die CeBIT. Bei diesem Kissen führten Technologien der Informatik, Elektrotechnik, Mechanik und Pneumatik zu einem neuartigen Wellness- und Medizin-Produkt.

In diesem Jahr kommt der Gemeinschaftsstand nach der CeBIT noch auf zwölf weiteren Fachmessen zum Einsatz: "In den nächsten zwei Monaten sind wir auf der Buchmesse in Leipzig, auf der Hannover Messe und auf der Analytica in München präsent", berichtet Steinebach. Außerdem werde der Stand auch auf Messen in Frankfurt am Main und Nürnberg die Flagge für die mitteldeutsche Forschungslandschaft hochhalten.

Mario Steinebach | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de/

Weitere Berichte zu: Exponat Wellness-Kissen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2008:

nachricht Verbesserte Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
10.03.2008 | Vitaphone GmbH

nachricht Professionelles Drucken für Windows Server 2008
10.03.2008 | ThinPrint GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2008 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mitochondrien von Krebszellen im Visier

14.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Grazer Forscher stellen Methode zur dreidimensionalen Charakterisierung vulkanischer Wolken vor

14.12.2017 | Geowissenschaften

Leibniz-Preise 2018: DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler aus

14.12.2017 | Förderungen Preise