Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rostocker Universität auf der CeBIT

14.03.2007
Fakultät für Informatik und Elektrotechnik siebenmal vertreten

Informatiker und Elektrotechniker der Rostocker Universität präsentieren ihre aktuellen Forschungen auf der Computermesse CeBIT vom 15. - 21. März 2007 in Hannover.

Auf dem Gemeinschaftsstand des Landes bildet die Rostocker Universität mit sieben von 20 Ausstellungsplätzen den Schwerpunkt.

Schon in den vergangenen Jahren hatte die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik auf der Messe überproportional zum Renommee Mecklenburg-Vorpommerns als Wissenschaftsstandort beigetragen.

Auch in diesem Jahr werden an den Ständen hochkarätige Projekte und Ergebnisse vorgestellt.

Die beiden internationalen Graduiertenkollegs MuSAMA und dIEM oSiRiS, die im vergangenen Jahr eingeworben werden konnten, hatten schon im Vorfeld weit über die Landesgrenzen hinaus für große Beachtung gesorgt.

MuSAMA unter Leitung von Prof. Thomas Kirste beschäftigt sich mit den Voraussetzungen für intelligente Umgebungen. Ziel ist, dass eines Tages beliebig gewählte Ensembles elektronischer Geräte sinnvoll und eigenständig miteinander kommunizieren und (möglichst nutzerfreundliche) Lösungen für beliebige Anwendungen wie beispielsweise intelligente Büros oder Häuser finden. Das ist ebenso wie die Simulation und Modellierung regenerativer Systeme bei dIEMoSiRiS unter Prof. Adelinde Uhrmacher eines der Top-Themen in der Branche. dIEMoSiRiS nimmt sich natürliche zellbiologische Prozesse zum Vorbild, um deren Problemlösungsstrategien und -mechanismen auf Informatiksysteme zu übertragen. Das reicht von der virtuellen Simulation biologischer Experimente, um etwa aufwändige Versuchsreihen in Laboren zu sparen, bis zum Traum vom sich selbst reparierenden und verbessernden PC.

www.musama.de, www.diemosiris.de

Während die Graduiertenkollegs überwiegend der fächerübergreifenden Grundlagenforschung gewidmet sind, steht im Landesforschungsschwerpunkt „Informations- und Kommunikationstechnologien“ die Anwendungsforschung im Mittelpunkt. Wissenschaftler der Rostocker Universität um Prof. Andreas Heuer entwickeln hier gemeinsam mit Kollegen der Hochschule Wismar sowie des Fraunhofer IGD in Rostock Lösungen für mobile Multimediaanwendungen. Das reicht von Aufgabenstellungen der Tourismusbranche bis zu Lösungen für den medizinisch-sozialen Bereich.

www.m6c.de

Der Lehrstuhl für Rechnerarchitektur des Fakultätsdekans Prof. Djamshid Tavangarian mit dem angegliederten MICON-Start-Up-Labor deckt die Bereiche „Drahtlose Kommunikation“, „Netzbasierte Datenverarbeitung“ und „E-Learning“ ab. MICON ist eine offene universitäre Einrichtung, mit der neben der professionellen Betreuung von Ausgründungen und der Vermarktung von Forschungsergebnissen neue Wege und Organisationsformen zur Realisierung einer hochwertigen und zukunftsorientierten Ausbildung im Bereich der Informatik und damit eine neue Qualität bei der Förderung von Studierenden beschritten wird. Insbesondere das E-Learning wird in beinahe allen künftigen Bildungsstrukturen eine herausragende Rolle spielen. Zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich E-Learning wird Prof. Tavangarian im Future Park einen Vortrag halten.

wwwra.informatik.uni-rostock.de, www.micon-startuplabor.uni-rostock.de

Mit einem hochaktuellen Thema präsentiert sich auch der Lehrstuhl für Informations- und Kommunikationsdienste von Professor Clemens Cap. Hier werden Methoden entwickelt, mit denen das Internet nach individuell maßgeschneiderten Informationen durchsucht werden kann und die dabei eine möglichst große Unabhängigkeit von den Intentionen bestimmter Website-Anbieter gewährleisten sollen. Angesichts der schier unübersehbaren Fülle von Inhalten im Netz in Zukunft eine nahezu unverzichtbare Hilfe. Prof. Cap wird während der CEBIT dazu ebenfalls im Future Park vortragen.

wwwiuk.informatik.uni-rostock.de

Das Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik unter Prof. Dirk Timmermann hat schon in der Vergangenheit mit seinem preisgekrönten ITEA-Projekt „SIRENA“ von sich reden gemacht. Hierbei haben die Wissenschaftler in enger Zusammenarbeit mit der Industrie Lösungen gefunden, die den Datenaustausch in sog. eingebetteten Systemen ermöglichen – sozusagen ein Esperanto für verschiedenste Geräte und Anwendungen, das eine nahtlose Kommunikation zum Beispiel zwischen Auto und Büro-PC erlaubt.

Diese Arbeiten werden ebenso wie erste Ergebnisse des ITEA-Projekts „LOMS“ vorgestellt. Dabei geht es um die Entwicklung von Software für kleine und mittelständische Unternehmen, mit deren Hilfe sie ihre Dienste per Handy oder PDA anbieten können. Beide Projekte wurden bzw. werden durch das BMBF gefördert.

www.ws4d.org, www.loms-itea.org

Zu allen Beiträgen stehen Ihnen vor Ort in Hannover die Wissenschaftler gern zur Verfügung. Auf Wunsch senden wir Ihnen detaillierte Pressemitteilungen zu den einzelnen Projekten zu.

Sie finden den 136 m² großen Gemeinschaftsstand der „IT-Initiative Mecklenburg-Vorpommern“ in Halle 9, C15.

Kontakt:
Universität Rostock
Fakultät für Informatik und Elektrotechnik
Ilka Hoffmann / Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0381.498-7455
email: ilka.hoffmann@uni-rostock.de

Ingrid Rieck | Universität Rostock
Weitere Informationen:
http://www.ief.uni-rostock.de

Weitere Berichte zu: E-Learning Elektrotechnik Future Gemeinschaftsstand Rostocker

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2007:

nachricht Online: future talk CeBIT 2007, Videos, Fotos
04.04.2007 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH

nachricht CeBIT Highlights des Fraunhofer IAO
03.04.2007 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2007 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Seminar „Leichtbau im Automobil- und Maschinenbau“ im Haus der Technik Berlin am 16. - 17. Januar 2018

23.11.2017 | Seminare Workshops

Biohausbau-Unternehmen Baufritz erhält von „ Capital“ die Auszeichnung „Beste Ausbilder Deutschlands“

23.11.2017 | Unternehmensmeldung