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14.02.2007
Auf der CeBIT 2007 stellt Rittal das neue, kompakte Wand- und Standgehäuse FlatBox vor, das von einer Person ohne Werkzeug montiert werden kann.

Diese innovative Lösung spart Zeit und Lagerkosten ohne Einbußen bei Stabilität und Qualität. Durch ihren symmetrischen Aufbau ist die FlatBox anreihbar und stapelbar.

Netzwerke erfordern stets den Einsatz von kompakten Etagen- oder Abteilungsverteilern. Rittal trägt dem steigenden Bedarf an preiswerten Modellen mit einer innovativen Lösung Rechnung, ohne dabei Anwendernutzen und ansprechendes Design zu vernachlässigen. Die FlatBox wird zerlegt geliefert und optimiert daher Transport- und Lagerkapazitäten. Durch ihren symmetrischen Aufbau können FlatBoxen nebeneinander angereiht oder übereinander gestapelt werden. Eine Person kann das Gehäuse montagefreundlich und ohne Werkzeug (toolless) mit den serienmäßigen Snap-Elementen aufbauen.

Die FlatBox ist in den Höhen von 6 bis 21 HE und den Tiefen von 400 bis 700 mm sowie in den Breiten 600 und 700 mm lieferbar. Für eine Aufstellung auf dem Boden sind ab 12 HE Nivellierfüße beigefügt. Jede FlatBox ist passiv belüftet und kann mit aktiven Lüftern erweitert werden, so dass aktives Equipment mit Umgebungsluft klimatisiert wird.

Aufbau im Handumdrehen

Die Montage des Wandgehäuses ist sehr einfach. Mit Hilfe des Wandteils werden die vier Einhängepunkte an der Wand markiert und entsprechende Dübel und Schrauben angebracht. Am Montagetisch werden danach die Grundträger rechts und links über Snap-In-Verbinder an der Rückwand befestigt. Sie gestatten maximalen Arbeitsraum und optimale Zugänglichkeit, denn sie verdecken keine Einbauten.

Zusätzliche Ausbrüche geben weiteren Platz zum Rangieren von Kabeln und Netzsteckern frei. Auch die 19“-Schienen werden einfach rechts und links an den definierten Positionen eingerastet. Ab 12 HE Gehäusehöhe werden verwindungssteife Montagerahmen anstelle der L-förmigen Profilschienen eingesetzt. Bei beiden Varianten lässt sich die 19“-Ebene tiefenvariabel in 25 mm Schritten einsetzen. Danach wird das vormontierte Gehäuse einfach an der Wand eingehängt und fixiert.

Beim Einsatz als Standgehäuse werden Nivellierfüße eingeschraubt. Dach- und Bodenblech sind symmetrisch. Sie werden einfach auf die Basiskonstruktion geschoben und fixiert. Die ebenfalls symmetrischen Seitenwände werden nach dem Einsetzen mit einer Sicherheitsschließung verriegelt.

Die Kabeleinführung erfolgt über integrierte Bürstenleisten von oben und/oder unten. Maximal acht Lüfterfelder – bis zu zwei an jedem Flachteil ermöglichen besten Luftdurchsatz und schützen Komponenten ohne große Verlustleistung durch passive Belüftung vor Überhitzung. Mit Lüftermotoren und Abdeckplatten kann schnell eine aktive Belüftung realisiert werden. Die Belüftungsrichtung der Komponenten spielt dabei keine Rolle. Sowohl seitlicher Airflow als auch vertikale Durchströmung kann problemlos realisiert werden. Die Fronttür wird als taillierte Designtür mit Sicherheits-Glasscheibe auch gehobenen Ansprüchen an die optische Gestaltung solcher Gehäuse gerecht.

Hans-Robert Koch | Rittal GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de
http://www.faszination-zukunft.com
http://www.rimatrix5.de

Weitere Berichte zu: Belüftung FlatBox Gehäuse Standgehäuse

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