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Wenn Stühle reden könnten

14.03.2006


Intelligenter Stuhl des Fraunhofer IGD Darmstadt nimmt Körpersprache wahr //


Vorstellung des Aware Chair auf der CeBIT 2006 vom 9. bis 15. März in Halle 9, Stand B36


Täglich werden sie eingesetzt, in Büros, in Meetingräumen, in Vorlesungssälen - Stühle könnten uns im Laufe ihres Lebens eine ganze Menge erzählen. Natürlich ist das nicht wirklich möglich. Oder doch?

Forscher der Abteilung Interaktive Multimedia Appliances des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung entwickelten in Darmstadt den intelligenten Stuhl. Mittels Sensoren nimmt der Aware Chair (etwa: bewusster Stuhl) die Körpersprache desjenigen war, der ihn be-sitzt. Sensoren, die an verschiedenen Stellen von Sitz und Rückenlehne angebracht sind, erfassen die Körperhaltung ihres Benutzers. Daraus lassen sich Aussagen ableiten, die beispielsweise Referenten helfen sollen, Vorträge und Diskussionen spannend zu gestalten. Wurde der Vortrag angenommen? Wann waren die Zuhörer - der Körperhaltung nach zu urteilen - aufmerksam, wann weniger interessiert?


Zu sehen ist der Aware Chair auf der CeBIT 2006 noch bis 15. März in Halle 9, Stand B36.

Ansprechpartner:
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung
Abteilung Interaktive Multimedia Appliances
Ali Nazari
Telefon +49 ( 0) 6151 / 155-208
Telefax +49 ( 0) 6151 / 155-299
ali.nazari@igd.fraunhofer.de

Weitere Informationen zu den Projekten der Abteilung Interaktive Multimedia Appliances finden Sie im Internet unter:
http://www.igd.fraunhofer.de/igd-a1/projects/index.html

Kurzprofil INI-GraphicsNet

Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy in Providence, Rhode Island (USA), dem Omaha Graphics and Media Laboratory (OGM) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).

Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen EURO.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.igd.fraunhofer.de/igd-a1/projects/index.html

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