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Was sind die Hauptgründe für das Bienensterben?

24.03.2011
Die Untersuchungsergebnisse des Deutschen Bienenmonitorings sind erstmals in deutscher Sprache verfügbar

Die Hauptgründe für die periodisch auftretenden erhöhten Winterverluste bei Honigbienenvölkern in Deutschland sind starker Befall mit Varroa-Milben, Infektionen mit Viren, Alter der Königin sowie Schwächung der Völker im Herbst. Signifikante Beeinträchtigungen durch Befall mit dem Parasiten Nosema, durch Pflanzenschutzmittelrückstände oder durch andere Ursachen wurden nicht ermittelt.

Zu diesem Schluss kommt die Langzeitstudie Deutsches Bienen-Monitoring (DeBiMo), die heute erstmalig in deutscher Sprache von der Initiative "Innovation und Naturhaushalt" unter dem Dach der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft veröffentlicht wurde.

Kerstin Krohn, Leiterin der Initiative "Innovation und Naturhaushalt", sagt dazu: "Wir stehen uneingeschränkt hinter den wissenschaftlichen Ergebnissen dieses weltweit einzigartigen Monitoring-Projekts. Die in den Jahren 2004 bis 2009 durchgeführte Langzeitstudie liefert wichtige Erkenntnisse über die Hauptursachen der Überwinterungsverluste bei Honigbienen. Experten halten eine effektive Varroabekämpfung für zwingend erforderlich. Für alle, die sich an einer sachlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema beteiligen wollen, gehört diese Studie zur Pflichtlektüre."

Als Publikation im Peer-Review-Verfahren auf international höchstem Niveau wurde das DeBiMo ursprünglich in englischer Sprache veröffentlicht. Der vollständige deutsche Text des DeBiMo kann auf folgender Seite eingesehen werden: http://www.innovation-naturhaushalt.de

Über die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V.

In der FNL haben sich Verbände, Organisationen und Unternehmen der Landwirtschaft sowie der vor- und nachgelagerten Bereiche zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, über die vielfältigen Leistungen der Landwirtschaft von heute zu informieren.

Pressekontakt:
Simon Michel-Berger
Pressesprecher
Wilhelmsaue 37
10713 Berlin
Tel.: 030-88 66 355 40
Fax: 030-88 66 355 90
Handy: 0171 382 73 76
E-Mail: s.michel-berger@fnl.de

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Weitere Informationen:
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