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Neue Maßstäbe für Fahrzeuglacke

27.03.2001


Etwa 200 Lokomotiven pro Jahr lässt die Deutsche Bahn AG in ihrem Ausbesserungswerk Opladen lackieren. In der 50 Meter langen Lackierhalle kommen immer häufiger wässrige 2K-PUR-Lacke auf Basis von Lackrohstoffen von Bayer zum Einsatz
Foto: Bayer AG


Nun glänzt sie wieder in auffälligem Rot: nach Überholung und Neulackierung ist diese Lokomotive wieder gut gerüstet für den Schieneneinsatz. Lacke aus Rohstoffen von Bayer sorgen für guten Korrosionsschutz und für ein ansprechendes Äußeres.
Foto: Bayer AG


Gleich eine ganze Reihe verbesserter Eigenschaften bietet ein neuer Polyisocyanathärter für wässrige zweikomponentige Polyurethanlacke (2K PUR), den die Bayer AG auf dem 6th Nürnberg Congress während der European Coatings Show 2001 vorstellt. Vorteile auf der ganzen Linie bescheinigen Bayer-Experten Dr. Raul Pires und Dr. Hans-Josef Laas der neuen Substanz, die sich gegenüber den Vorgängern durch schnellere Filmtrocknung, höhere Härte und Chemikalienbeständigkeit, längere Topfzeit sowie verbesserte optische Eigenschaften der damit formulierten Lacksysteme auszeichnet.

Wässrige zweikomponentige Polyurethanlacke stellen heute qualitativ hochwertige und gleichzeitig emissionsarme Beschichtungssysteme für die Autoserien-, Autoreparatur-, Kunststoff- und Großfahrzeuglackierung dar. Bei der Wahl der Vernetzerkomponente, also des Polyisocyanats, bieten sich grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten an: hydrophobe, vor allem niedrigviskose Substanzen, wie sie auch in konventionellen, lösemittelbasierenden 2K-PUR-Lacken verwendet werden, oder hydrophil modifizierte, selbstemulgierbare Polyisocyanate. Beide haben jedoch ihre Grenzen. Da sie nur mit Lösemitteln, nicht aber mit Wasser mischbar sind, machen erstere einen (unerwünscht) hohen Lösemittelgehalt des Wasserlacks erforderlich. Dagegen zeigen Lacksysteme mit einem hydrophilierten Härter nach der Trocknung oft eine geringere Wasserbeständigkeit.

Eine neu entwickelte Generation hydrophilierter Härter chemisch gesehen handelt es sich dabei um hydrophilierte allophanatisierte HDI-Trimere - weist gegenüber dem bisher bekannten Produkt Bayhydur 3100 bzw. einer 1:1 Mischung aus diesem und Desmodur N 3600 zum Teil erhebliche Vorteile auf. Gegenüber der Verwendung von Bayhydur 3100 ließ sich damit eine schnellere Trocknung erzielen, die zu einer höheren Härte und Chemikalienbeständigkeit des getrockneten Films führte.

Dagegen besticht das neue Produkt gegenüber dem Gemisch aus hydrophobem und hydrohilem Härter (Bayhydur 3100 und Desmodur N 3600) vor allem durch deutlich verbesserte optische Eigenschaften wie Glanz und Haze, wenn es bei geringer Scherung (z.B. manuell) eingearbeitet wird. Damit nicht genug: ein weiterer Vorteil ist die auf bis zu vier Stunden verlängerte Topfzeit.

Der neue Internetauftritt "WWW.BAYERLACKROHSTOFFE.DE", der direkt auf dem Messestand besichtigt werden kann, bietet eine Fülle von Informationen rund um Lacke und Beschichtungen, von technischem Service über Produktinformationen bis zur Möglichkeit, kostenlos Broschüren anzufordern. Zusätzlicher Pluspunkt: Kunden können jetzt online Produkte bestellen und jederzeit den Auftragsstand abfragen.

... mehr zu:
»Fahrzeuglack »Härte

Hinweis:

Genannte Produktnamen sind überwiegend eingetragene Marken. Möglicherweise gelten in anderen Ländern andere Markennamen für die Produkte - sofern diese erhältlich sind.

Ilona Bolz |
Weitere Informationen:
http://WWW.BAYERLACKROHSTOFFE.DE

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