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Aus der Wissenschaft in die Wirtschaft

10.12.2009
Wie kann der Forschungs- und Technologietransfer in Deutschland verbessert werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein aktuelles Projekt unter Beteiligung des Fraunhofer IAO. Ziel ist es, Strategien und Mechanismen für die effiziente Überführung von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis zu entwickeln.

Die Entwicklung neuer Technologien durch Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in enger Kooperation mit der Industrie ist für die Sicherung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit Deutschlands von herausragender Bedeutung.

Doch erst durch die industrielle Umsetzung der neuen Erkenntnisse und verbesserten Technologien können wettbewerbswirksame Effekte erzielt werden. Die Herausforderung besteht darin, neue Technologien und Verfahren für die bestehende Produktionslandschaft zu adaptieren und marktfähige Produkte und Leistungen zu generieren.

Wie kann es gelingen, Forschungsergebnisse möglichst vielen Unternehmen zugänglich zu machen und möglichst breit umzusetzen? Aktuell weist Forschungs- und Technologietransfer in die Wirtschaft, insbesondere in die mittelständische Industrie, drei wesentliche Engpässe auf:

1. Die adäquate Bereitstellung von Ergebnissen aus den Forschungsprojekten.
2. Die Übermittlung der Ergebnisse aus den Forschungsprojekten über die richtigen Kanäle.

3. Die Fähigkeit zur Adaption der Ergebnisse durch die Unternehmen, insbesondere in der mittelständischen Industrie.

Diese Engpässe gilt es aktiv zu gestalten. Im Rahmen eines neu gestarteten, mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts werden dazu Transfermechanismen und -strategien entwickelt. Die praktische Erprobung erfolgt anhand des beispielhaften Projektclusters "Zuverlässigere mechatronische Systeme". Mit Hilfe konkret durchzuführender Transfermaßnahmen werden die in den einzelnen Verbundprojekten erarbeiteten Forschungsergebnisse weiter verbreitet. Darüber hinaus werden die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse konsolidiert und in allgemeine Handlungsempfehlungen für den Transfer zukünftiger Projektcluster überführt.

Am Projekt beteiligt sind neben dem Fraunhofer IAO auch das Fraunhofer ISI, das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn sowie die VDMA Gesellschaft für Forschung und Innovation mbH (VFI). Eine Reihe assoziierter Partner unterstützt das Vorhaben: Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Kompetenznetzwerk Mechatronik BW, OWL MASCHINENBAU, Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken sowie IG Metall.

Ansprechpartner:
Markus Korell
markus.korell@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

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