Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ran an den Rechner und raus in den Natur!

16.06.2009
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) finanziert den Einsatz einer TU-Lernsoftware an deutschen und tschechischen Schulen

Der bisherige Erfolg der vom Institut für Bodenkunde und Standortslehre der TU Dresden entwickelten Software "Pimp your landscape" hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) jüngst bewogen, eine Anpassung für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu finanzieren.

"KIDS" (Kommunikation für ein nachhaltiges Umweltmanagement - ein internetbasiertes Landnutzungsmanagementspiel) heißt das neue Produkt und soll nun Kindern in Deutschland und Tschechien spielerisch beibringen, wie Nachhaltigkeit in der Region und auf Landschaftsebene funktioniert.

Bis Juli 2010 fördert die Stiftung das Bildungsprojekt mit rund 125.000 Euro. Als Zielgruppe sind vorerst Schüler der Altersklasse von 9 bis 12 Jahren vorgesehen. Partner im Projekt sind die Firma PiSolution (Leipzig), die Technische Universität Liberec (Tschechische Republik), das Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (Müncheberg) und das Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle.

"Die Software "Pimp your landscape" visualisiert die komplexen Zusammenhänge in Ökosystemen und deren Belastbarkeit durch Veränderungen der Umwelt. Das Programm regt so auf spielerischem Weg das Denken in übergreifenden Zusammenhängen an", erläutert die Projektleiterin Christine Fürst. Zusätzlich zum Einsatz im Unterricht wird die Software für den Einsatz in zwei Umweltbildungszentren in Ostritz / St. Marienthal und Liberec fit gemacht: Hier lernen Schülergruppen am Computer und draußen in der Natur Nachhaltigkeitskonzepte kennen. Kartier- und Bestimmungsübungen ergänzen das spielerisch am Rechner erworbene Wissen um die Sensibilität des Systems Landschaft gegenüber planerischen Eingriffen.

Mit dem Projekt haben die Tharandter Forstwissenschaftler ein ursprünglich rein wissenschaftlich angelegtes Instrument einer deutlich breiteren Verwendung zugeführt und gleichzeitig aktuelles Forschungswissen an das Unterrichtsgeschehen angebunden. Vier Schulen aus Deutschland und Tschechien arbeiten bereits mit "Pimp your Landscape"; weitere Schulen aus dem Schkola-Netzwerk werden die Anwendergruppe erweitern. Eine angepasste Version des Spiels soll ab 2010 sogar im Vergnügungspark in Belantis (Leipzig) Schülern nicht nur Spaß, sondern auch spannende Erlebnisse bieten.

Informationen für Journalisten:
Christine Fürst, Tel. 035203 38-31378, E-Mail: fuerst@forst.tu-dresden.de

Kim-Astrid Magister | idw
Weitere Informationen:
http://www.letsmap.de
http://www.tu-dresden.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie