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"Grünes Forum Pillnitz" stärkt Wissenschaftsstandort

23.10.2008
Julius Kühn-Institut unterzeichnet Kooperationsvertrag mit drei anderen landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Institutionen. Sachsens Landwirtschaftsminister Kupfer sieht "Bessere Bedingungen für Mitarbeiter und Besucher".

Presseinformation des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL)Nr.149/2008

Dresden-Pillnitz wird als Besuchs-, Lehr- und Forschungsstandort für die Bereiche Landwirtschaft und Gartenbau weiter gestärkt. Im Beisein von Landwirtschaftsminister Frank Kupfer haben am 22. Oktober 2008 die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, das Julius Kühn-Institut, der Staatsbetrieb "Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen" sowie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Unter dem Titel "Grünes Forum Pillnitz - Zukunft hat Tradition" soll ausgehend vom Erbe des Standortes eine neue Form und Qualität der Zusammenarbeit der ansässigen Institutionen umgesetzt werden.

Synergien sollen vor allem in den Bereichen Forschung, Aus-, Fort- und Weiterbildung, bei der gemeinsamen Nutzung der Infrastruktur und der Öffentlichkeitsarbeit erreicht werden. Außerdem soll der Standort Pillnitz für alle Besucher besser erkenn- und erlebbar werden. In einem ersten Schritt soll eine bessere Lagebeschilderung und einheitlicher Auftritt beim Schriftverkehr und im Internet entstehen.

"Mit der neuen Rahmenvereinbarung werden nicht nur die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und Studenten am traditionsreichen Wissenschaftsstandort Dresden-Pillnitz verbessert, sondern auch die Möglichkeiten für interessierte Besucher erweitert", sagte Landwirtschaftsminister Frank Kupfer.

Vor zwei Wochen wurden nach 18-monatiger Bauzeit die sanierte Alte Kaserne und der Schindlerbau in Pillnitz an das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), übergeben. Für rund 6,1 Millionen Euro ist dort ein Kompetenzzentrum mit insgesamt 120 modernen Büroarbeitsplätzen entstanden.

Gartenbauliche Lehre und Forschung kann in Dresden-Pillnitz auf eine lange und erfolgreiche Tradition zurückblicken. 1918 wurde die Pillnitzer Hofgärtnerei in die "Staatliche Versuchs- und Beispielsgärtnerei" umgewandelt und vier Jahre später bereits die "Höhere Staatslehranstalt für Gartenbau" gegründet. Heute sind in Pillnitz der Fachbereich Landbau/Landespflege der HTW Dresden sowie der Fachbereich Gartenbau der Fachschule für Technik und Gartenbau des LfULG angesiedelt. Außerdem sind in Pillnitz rund 45 Mitarbeiter des Julius Kühn-Instituts - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen beschäftigt. (ak)

Kontakt:
Pressestelle des SMUL
Archivstraße 1, 01097 Dresden
Tel.: 0351 / 564-6818
E-Mail: presse@smul.sachsen.de

Stefanie Hahn | idw
Weitere Informationen:
http://www.jki.bund.de

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