Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leibniz Graduate School für empirische Weiterbildungsforschung am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) gestartet

26.02.2010
Das DIE und die Philipps-Universität Marburg führen in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen ein strukturiertes Promotionsprogramm für sechs Nachwuchswissenschaftler/-innen durch

Lebenslanges Lernen zu fördern, ist die Aufgabe von Weiterbildungsinstitutionen. Doch wie können Lernangebote für Erwachsene qualitätsorientiert, marktbewusst und wirtschaftlich effizient entwickelt werden? Eine Antwort auf diese Frage lautet: Durch organisationsübergreifende Zusammenarbeit mit innovativen und breitenwirksamen Angeboten und Dienstleistungen.

Dieses zukunftsweisende Forschungsfeld werden nun Nachwuchswissenschaftler/-innen aus den Erziehungswissenschaften und weiteren sozial-, kultur- und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen erschließen. Zum 1. Oktober 2010 startet die mit Mitteln des "Paktes für Innovation und Forschung" geförderte Leibniz Graduate School für empirische Weiterbildungsforschung (LGS) mit sechs Stellen für Nachwuchswissenschaftler/-innen und einem strukturierten Studien- und Promotionsprogramm. Die sechs Promotionsstellen sind bis Mitte Mai 2010 zur Bewerbung ausgeschrieben.

Die LGS wird vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) in Bonn und der Philipps-Universität Marburg gemeinsam getragen sowie in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen durchgeführt. Das DIE hat in der deutschen Weiterbildungsforschung seit langem eine führende Rolle und wird das Promotionsprogramm vor Ort durch Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein und PD Dr. Karin Dollhausen betreuen. Das Institut für Erziehungswissenschaften der Philipps-Universität Marburg mit Prof. Dr. Wolfgang Seitter ist eines der anerkanntesten pädagogischen Institute mit empirischer Ausrichtung in Deutschland. Von hier aus übernimmt zudem Dr. Timm C. Feld die Betreuung der LGS. Durch die Etablierung des European Master of Adult Education (EMAE) hat das Institut für Berufs- und Weiterbildung (ibw) der Universität Duisburg-Essen eine Vorreiterolle in Bezug auf die europäische Öffnung der akademischen Ausbildung im Fach Weiterbildung/Erwachsenenbildung erlangt. Die Promovenden erwartet somit ein starkes Team von vier Wissenschaftlern aus den kooperierenden Institutionen, das eine intensive Betreuung und Begleitung der individuellen empirischen Forschungsvorhaben gewährleistet.

Im Fokus der neuen Leibniz Graduate School, die über Mittel der Leibniz-Gemeinschaft finanziert wird, werden empirische Analysen zu Fragen der Organisation und Koordination, zu neuen Lernmöglichkeiten und Lernkulturentwicklung sowie Entwicklungsstrategien kooperativer Bildungsarrangements (Projekte, Initiativen, organisatorische Zusammenschlüsse) stehen - dies in europäisch vergleichender Perspektive und mit Blick auf die zentrale Rolle der Weiterbildung im Kontext des lebenslangen Lernens.

Kontakt:
PD Dr. Karin Dollhausen
Deutsches Institut für Erwachsenenbildung
Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE)
T +49 (0)228 3294-303
Prof. Dr. Wolfgang Seitter
Philipps-Universität Marburg
Institut für Erziehungswissenschaft
T +49 (0)6421 28-23022

Sarah Maur | idw
Weitere Informationen:
http://www.lgs-ae.de/
http://www.die-bonn.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitale Bildung im Unterricht: Was Lehrer und Schüler von der Schul-Cloud erwarten
11.12.2017 | Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

11.12.2017 | Verfahrenstechnologie

Jenaer Wissenschaftler für Prostatakrebs-Forschung ausgezeichnet

11.12.2017 | Förderungen Preise

Der Buche in die Gene schauen - Vollständiges Genom der Rotbuche entschlüsselt

11.12.2017 | Biowissenschaften Chemie