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Mit Investitionen in Bildung und Wissenschaft die Konjunktur doppelt stützen

11.12.2008
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt den Vorschlag von Bundesministerin Dr. Annette Schavan, den Schulen und Hochschulen in Deutschland zusätzliche Mittel zur dringend erforderlichen Sanierung und Modernisierung ihrer Gebäude zur Verfügung zu stellen.

Der derzeitige Sprecher der Allianz, Prof. Dr. Peter Gruss, erklärt hierzu: „Dieser Vorschlag vereint die kurzfristige Stützung der heimischen Wirtschaft und die langfristige Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes durch Bildung, die mittelfristig auch der Forschung zugute kommt.“

Die Allianz macht darauf aufmerksam, dass die zu geringe finanzielle Ausstattung des Bildungssektors, die sich teilweise auch in klaren baulichen Mängeln ausdrückt und sich negativ auf den Bildungserfolg in Deutschland auswirkt, auch nach internationalen Studien zu den wichtigsten Standortnachteilen Deutschlands gehört.

Die Allianz spricht sich dafür aus, die Förderung für Bildung und Wissenschaft in einem möglichen Konjunkturpaket nicht auf die Schulen und Hochschulen zu begrenzen, sondern auch Forschungseinrichtungen und z.B. internationale Begegnungszentren einzubeziehen. Prof. Dr. Peter Gruss: „Bildung und Forschung sind untrennbar verbunden.

Ohne Bildung gibt es keine Forschung und ohne Forschung können wir den Ertrag der Bildung nicht ernten.“

Prof. Dr. Peter Gruss | Max-Planck-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.mpg.de

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