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Hessens Hochschulen für angewandte Wissenschaften erfolgreich in der Forschung zum demografischen Wandel

23.04.2009
Die Fachhochschule Frankfurt am Main, die Hochschule Fulda und die Fachhochschule Wiesbaden haben in der Förderlinie "Soziale Innovationen für die Lebensqualität im Alter" (SILQUA) Drittmittel in Höhe von 1,21 Millionen Euro eingeworben, die sich auf drei Einzelprojekte und ein Verbundprojekt an den drei Hochschulen verteilen.

Im Rahmen der SILQUA-Förderlinie hat das BMBF insgesamt 22 Projekte mit einer Gesamtsumme von 5,1 Millionen Euro bewilligt. Davon entfallen 1,21 Millionen Euro auf die drei Hochschulen in Frankfurt am Main, Fulda und Wiesbaden. Die drei Hochschulen haben damit knapp ein Viertel der Bewilligungen und des gesamten Fördervolumens erhalten.

Prof. Dr. Maria Overbeck-Larisch, Präsidentin der Konferenz der Hessischen Fachhochschulpräsidien (KHF): "Der Erfolg der drei Fachhochschulen ist ein schönes Beispiel für eine gelungene Profilbildung und die Stärke der hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in der praxisorientierten Forschung. Mit der Forschungskampagne 'Forschung für die Praxis' werden wir die fünf staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Hessen weiterhin auf diesem erfolgreichen Weg begleiten".

Die bewilligten Projekte im Einzelnen:

Prof. Dr. Monika Alisch, Hochschule Fulda & Prof. Dr. Michael May, Fachhochschule Wiesbaden (Verbundprojekt): "Ältere MigrantInnen im Quartier - Stützung und Initiierung von Netzwerken der Selbstorganisation und Selbsthilfe (AmiQuSINNS)", Gesamtfördersumme: 492.000 Euro, Laufzeit: 1. März 2009 bis 29. Februar 2012.

Prof. Dr. Doris Bredthauer, Fachhochschule Frankfurt am Main (Einzelprojekt): "Sicherheit und Lebensqualität in der häuslichen Versorgung von älteren Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf", Fördersumme: 236.000 Euro, Laufzeit: 1. Mai 2009 bis 30. April 2012.

Prof. Dr. Henny Annette Grewe, Hochschule Fulda (Einzelprojekt): "Vernetzung ambulanter und stationärer Pflege zur Reduktion arzneimittel(mit)bedingter Morbidität bei alten und hochbetagten Menschen in der Region Nordhessen", Fördersumme: 252.000 Euro, Laufzeit: 1. März 2009 bis 29. Februar 2012.

Prof. Dr. Ilka Quindeau, Fachhochschule Frankfurt am Main/Forschungszentrum Demografischer Wandel (FZDW) (Einzelprojekt): "Untersuchung zu Traumata im Alter", Fördersumme: 230.000 Euro, Laufzeit: 1. Mai 2009 bis 30. April 2012.

SILQUA ist Teil des Programms "Forschung an Fachhochschulen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und gilt als zukunftsweisender Ansatz an der Schnittstelle zwischen Altersforschung (Stichwort: demografischer Wandel) und sozialen Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Fachhochschulen mit Praxispartnern aus dem Bereich der sozialen Dienstleistungen, Verbänden, Selbsthilfeorganisationen und Kommunen sichert einen erfolgreichen und schnellen Transfer der Forschungsergebnisse. Hiervon profitieren die berufliche Praxis und Weiterbildung sowie die Lehre an den Fachhochschulen gleichermaßen.

Der Erfolg der drei Fachhochschulen Frankfurt, Fulda und Wiesbaden in SILQUA ist nur ein Beispiel für erfolgreiche Forschung für die Praxis an den fünf staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Hessen. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die KHF stärken mit der Forschungskampagne "Forschung für die Praxis" die fünf Hochschulen in ihrer Rolle als Spezialisten für Forschung und Entwicklung.

Ansprechpartner:
Peter Sulzbach und Tobias Semmet
Projektbüro "Forschung für die Praxis"
Abt. Forschung Weiterbildung Transfer (FWbT)
Fachhochschule Frankfurt am Main -
University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt am Main
Tel.: 069/1533-2160 / -3193
E-Mail: sulzbach@fwbt.fh-frankfurt.de; semmet@fwbt.fh-frankfurt.de

| idw
Weitere Informationen:
http://www.forschung-fuer-die-Praxis.de
http://www.h-da.de

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