Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HAW Hamburg startet Klimatechnologie-Netzwerk mit Hochschulen in Mittel- und Lateinamerika

09.02.2011
Forschungs- und Transferzentrum „Applications of Life Sciences“ holt das Klimaprojekt CELA (Network of Climate Change Technology Transfer Centres in Europe and Latin America) nach Norddeutschland.

An dem Klimaschutz-Netzwerk CELA, das mit 1,4 Millionen Euro ausgestattet ist, beteiligen sich sechs Hochschulen. Es dient der Förderung von Forschung und Technologietransfer im mittel- und lateinamerikanischen Raum. Kick-Off des Projekts ist am 14. Februar am Campus Bergedorf.

Das Hochschulprogramm ALFA III (América Latina – Formación Académica), eine Initiative der Europäischen Komission zur Förderung der Kooperation zwischen Hochschulen in Europa und Lateinamerika, fördert die HAW Hamburg drei Jahre mit diesem neuen Projekt. CELA wurde aus mehr als 100 eingereichten Projektanträgen ausgewählt und konzentriert sich auf den Technologietransfer und die Vernetzung von Experten aus Hochschulen und Wirtschaft. Schwerpunkte werden in den Partnerländern Deutschland, Bolivien, Estland, Guatemala, Peru und Nicaragua gesetzt. Mit einem Gesamtvolumen von 1,4 Millionen Euro läuft CELA von 2011 bis 2014.

Für Latein- und Mittelamerika sowie für Europa ist die Anpassung an die zu erwartenden Einflüsse des Klimawandels von entscheidender Bedeutung um eine nachhaltige sozioökonomische Entwicklung zu fördern. Durch den Austausch über die beiden Kontinente hinweg erhoffen sich die Projektpartner nicht nur mögliche Synergieeffekte, sondern auch den erleichterten Zugang zu bereits etablierten klimafreundlichen Technologien.

Ziele von CELA:
Koordiniert wird das Projekt von Prof. Dr. Walter Leal, Leiter des Forschungs- und Transferzentrums „Application of Life Sciences“ der HAW Hamburg. Professor Leal ist zugleich Begründer des Internationalen Klimawandel-Informationsprogramms und agiert als Gutachter für den aktuellen Weltklimabericht des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change).

Das Klimaschutz-Projekt verfolgt drei Kernziele: Die Verbesserung der Qualität von Forschung und Technologietransfer an lateinamerikanischen Universitäten (Schwerpunkt Klimaschutz), die Stärkung der Rolle von Hochschulen in Lateinamerika vor dem Hintergrund zu erwartender sozioökonomischer Auswirkungen des Klimawandels und die Förderung der Zusammenarbeit bei Forschungs- und Technologietransfer (Schwerpunkt Klimaschutz) zwischen Hochschulen in Lateinamerika und Europa.

Das Partnerkonsortium des CELA-Projektes bilden die folgenden Hochschulen:
- Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), Deutschland (Koordination)
- Universidad Católica Boliviana (UCB), Bolivien
- Universidad Galileo, Guatemala
- Universidad de Ciencias Comerciales (UCC), Nicaragua
- Pontificia Universidad Católica del Perú (PUCP), Peru
- Technische Universität Tallinn (TUT), Estland (estnisch: Tallinna Tehnikaülikool, TTÜ)
Weitere Informationen über CELA:
http://www.haw-hamburg.de/cela.html
oder per E-Mail- an: cela@ls.haw-hamburg.de
Kontakt und inhaltliche Fragen:
HAW Hamburg
Fakultät Life Sciences
Forschungs- und Transferzentrum „Applications of Life Sciences“
Franziska Mannke
Tel.: 040.428 75-6324
E-Mail: cela@ls.haw-hamburg.de

Dr. Katharina Ceyp-Jeorgakopulos | idw
Weitere Informationen:
http://www.haw-hamburg.de/cela.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie