Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Enge Verzahnung wissenschaftlicher Ausbildung mit der Wirtschaft leistet wichtige Impulse für Innovationen in NRW

11.03.2010
Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben auf dem zweiten B-IT-Wirtschaftsforum am 10. März 2010 die Arbeit der Einrichtung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft gelobt und einen Ausbau der Aktivitäten gefordert.

Auf dem zweiten Wirtschaftsforum des Bonn-Aachen International Center for Information Technology (B-IT) haben renommierte Redner die überaus erfolgreiche Arbeit der Einrichtung gelobt und einen weiteren Ausbau der Aktivitäten gefordert. Die Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik hoben vor allem die konsequente Orientierung der wissenschaftlichen Ausbildung am B-IT an den Anforderungen der Wirtschaft hervor.

Dr. Jens Baganz, Staatssekretär für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWME), betonte in seinem Vortrag die Bedeutung des B-IT für Innovationen in der Gesundheitswirtschaft des Landes: "Informationstechnik ist zweifellos eine Spiel entscheidende Größe in der Gesundheitswirtschaft, die zu den 16 Clustern der nordrhein-westfälischen Landesregierung gehört. Ich bin froh, dass sich das B-IT der Herausforderung stellt, hier weiterführende Beiträge zu leisten. Diese Aktivitäten zahlen auf das Konto der nordrhein-westfälischen Innovationspolitik ein."

Ulrich Schüller, Leiter der Abteilung Wissenschaftssystem im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), unterstrich die herausragende Rolle der Einrichtung bei der Ausbildung von Spitzenkräften in der IT: "Das B-IT bietet besondere Chancen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, für die Innovation im High-Tech-Bereich Gesundheit, und vor allem auch - durch die Vernetzung mit der Hochschule - für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses."

Vertreter führender internationaler Pharma-Konzerne stellten auf dem B-IT-Wirtschaftsforum Ergebnisse gemeinsamer Projekte vor. Studierende erhalten am B-IT die Möglichkeit, wissenschaftliches Wissen in konkreten Industrieprojekten anzuwenden und zu vertiefen. Dr. Claudia Herrmann, Vice President Operational Excellence & Site Coordination, Merck KgaA, Darmstadt, lobte die erfolgreiche Zusammenarbeit ihres Unternehmens mit dem B-IT und dem Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI: "Die strukturierte Analyse zulassungsrelevanter Informationen zu Medikamenten unterstützt Managemententscheidungen im Pharma-Bereich. Dazu leisten die Methoden des automatisierten Textminings, wie wir sie gemeinsam mit dem Fraunhofer SCAI und dem B-IT entwickeln, einen entscheidenden Beitrag."

In seinem Resümee der Veranstaltung ging Prof. Dr. Ulrich Trottenberg, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI, noch einmal auf die Funktion der Einrichtung als Katalysator für den Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis ein: "Das B-IT leistet einen entscheidenden Beitrag dazu, dass Softwareprototypen aus dem akademischen Bereich schnell in vermarktbare Produkte überführt werden." In diesem Bereich möchte Trottenberg die Zusammenarbeit mit dem B-IT weiter intensivieren.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Martin Hofmann-Apitius
Professor für Angewandte Life Science Informatik
Bonn-Aachen International Center for Information Technology
Dahlmannstrasse 2 53113 Bonn
Tel.: 0228-2699-0
Leiter der Abteilung Bioinformatik
Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI
53754 Sankt Augustin
Tel.: 02241-14-2802
Fax: 02241-14-2656
martin.hofmann-apitius@scai.fraunhofer.de

Michael Krapp | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.b-it-center.de
http://www.scai.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitale Bildung im Unterricht: Was Lehrer und Schüler von der Schul-Cloud erwarten
11.12.2017 | Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Goldmedaille für die praktischen Ergebnisse der Forschungsarbeit bei Nutricard

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Nachwuchs knackt Nüsse - Azubis der Friedhelm Loh Group für Projekte prämiert

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

11.12.2017 | Medizin Gesundheit