Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

FZ Jülich und RWTH Aachen gründen Jülich Aachen Research Alliance

06.08.2007
Bund und Land begrüßen zukunftsweisende Forschungsallianz zwischen zwei starken Partnern

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen teilen mit:

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart und Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, begrüßen die Gründung der "Jülich Aachen Research Alliance" JARA. "Diese Forschungsallianz zwischen zwei starken Partnern ist zukunftsweisend", so Pinkwart und Rachel.

Den Vertrag für JARA haben am heutigen Montag der Rektor der RWTH Aachen, Prof. Burkhard Rauhut, und der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich, Prof. Achim Bachem, in Düsseldorf unterschrieben. Die Hochschule und das Forschungszentrum, die zusammen über ein Budget von mehr als 900 Millionen Euro im Jahr verfügen, wollen zunächst ihre Forschungsbereiche Hirnforschung, Simulationswissenschaften und Informationstechnologie verschmelzen. Diese drei Sektionen sollen eine partnerschaftliche Führungsstruktur haben, ihre Forschungsziele gemeinsam definieren und gestalten sowie Personal- und Investitionsentscheidungen gemeinsam planen.

"Das Forschungszentrum Jülich und die RWTH Aachen betreiben jeder für sich Spitzenforschung. Durch JARA bündeln sie ihre Kräfte. Das macht die Region Aachen/Jülich zu einem Top-Forschungsstandort in Europa, der weltweit wahrgenommen wird", sagte Minister Pinkwart. "Mit der Kooperation wird die Spitzenforschung in Nordrhein-Westfalen weiter ausgebaut. Sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Innovationsland Nr. 1", so Pinkwart.

Rachel sagte: "JARA zeigt, dass eine ganz neue Qualität in der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen möglich ist. Das sollte in ganz Deutschland Schule machen. Denn davon profitiert die Forschung und die Ausbildung von Wissenschaftlern." Hierfür Anreize zu schaffen, sei ein wichtiges Anliegen des Bundesforschungsministeriums. Rachel ermutigte das Forschungszentrum Jülich und die RWTH Aachen, ihre strategische Kooperation auf weitere geeignete Gebiete auszudehnen.

| BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/

Weitere Berichte zu: Forschungsallianz JARA RWTH Spitzenforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitale Bildung im Unterricht: Was Lehrer und Schüler von der Schul-Cloud erwarten
11.12.2017 | Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften