Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovative Querdenker für Ausbildung im erfinderischen Entwickeln gesucht

06.08.2007
Noch bis einschließlich 18. August läuft eine zweite Bewerbungsrunde für die studienbegleitende Zusatzausbildung im interdisziplinären Entwickeln "Design Thinking". Das Angebot richtet sich an Studenten im höheren Fachsemester aller Fachdisziplinen.

Am 18. August endet die zweite Bewerbungsrunde für alle, die an der neuen "HPI School of Design Thinking" (www.hpi-web.de/d-school) studieren wollen. Darauf macht das Hasso-Plattner-Institut aufmerksam. Die zwei Semester dauernde Zusatzausbildung im erfinderischen Entwickeln startet erstmals im Oktober und ist deutschlandweit einzigartig. Sie richtet sich an höhere Semester aller Fachbereiche an Berliner und Brandenburger Universitäten.

"Wir freuen uns, dass trotz kurzfristiger Ankündigung im Sommer bereits ein reges Interesse für unsere im Wintersemester beginnende Ausbildung zu beobachten ist", sagt Prof. Ulrich Weinberg. Er leitet am HPI das Zusatzstudium "Design Thinking". "In Runde eins, die knapp vier Wochen dauerte, haben sich bereits mehr als 30 Studierende aus Fachgebieten wie zum Beispiel Medizin, Biochemie, Sozialwissenschaften, Informatik, Design, Kunst, Architektur und Film beworben", berichtet Prof. Weinberg. Die besten Chancen haben nach seinen Worten Berliner und Brandenburger, "die zu den Querdenkern ihres Studienfachs gehören, die Scheuklappen ihrer Disziplin ablegen wollen, gern über den eigenen Tellerrand hinaus blicken, interdisziplinäre Teamarbeit lieben und Karriere als besonders kreative Köpfe machen wollen".

Wer einen der begehrten Studienplätze ergattert, kann sich parallel zu seinem Hauptstudium am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam-Babelsberg ein Jahr lang dazu ausbilden lassen, innovative Ideen für alle Lebensbereiche zu entwickeln. Vorbild und Kooperationspartner der neuen "School of Design Thinking" ist die berühmte "d.school" an der Stanford University in Kalifornien (www.stanford.edu/group/dschool/ http://www.stanford.edu/group/dschool/index.html ). "Auch sie versteht Design Thinking als umfassende Methode für erfinderisches Entwickeln und nicht bloß als Formgebung", betont HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel, "Wir werden mit kleinen, fachübergreifend zusammengesetzten Teams arbeiten, spannende Aufgaben stellen, eine angenehme Atmosphäre sowie den 'Spirit' eines Pionier-Projekts bieten", kündigt Prof. Weinberg an. Gebühren fallen für die innovative Ausbildung nicht an. Zum Abschluss erhalten die Studierenden ein Zertifikat.

Frieder Bechtel | idw
Weitere Informationen:
http://www.hpi-web.de/d-school
http://www.stanford.edu/group/dschool/

Weitere Berichte zu: Design School Zusatzausbildung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Regensburger Forscher entwickeln weltweit einzigartiges Online-Mentoring-System
10.01.2018 | Universität Regensburg

nachricht Neues Virtual Reality-Labs für Medizinstudierende: Lernen mit Cyber-Herz und virtuellem Darm
10.01.2018 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungen

Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation

22.01.2018 | Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Forschungsteam schafft neue Möglichkeiten für Medizin und Materialwissenschaft

22.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Ein Haus mit zwei Gesichtern

22.01.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics