Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung für Molekulare Biotechnologie

03.05.2007
Im Rahmen des Studiums Molekulare Biotechnologie der FH Campus Wien wird ab sofort an der Entwicklung von Testverfahren für therapeutische Wirkstoffe geforscht.

Initialzündung für diese Projekte ist die Finanzierung eines Kompetenzteams für Genomforschung und Biotechnologie durch die Stadt Wien.

Eine langfristige Perspektive erhält dessen Forschung durch die Zusage einer Ko-Finanzierung für zwei Projekte im Rahmen des FHplus-Programms.

Für das Studium Molekulare Biotechnologie der FH Campus Wien beginnt das Frühjahr 2007 mit erfreulichen Neuigkeiten. Gleich dreimal wurden durch die Stadt Wien finanzielle Unterstützungen für sich ergänzende Forschungsvorhaben zugesagt. So kann nun ein vierköpfiges Kompetenzteam an die Umsetzung des Forschungsprojekts "Genom" gehen. Dieses mit EUR 370.000 dotierte Projekt dient dazu, Forschungs-Kompetenzen für die folgenden Ziele

aufzubauen:

­ der Etablierung eines neuartigen, effizienten Tiermodells,

­ der Entwicklung von Testverfahren für die Analyse pharmazeutischer Wirkstoffe,

­ der Optimierung von wesentlichen Schritten von Gentherapien,

­ der Herstellung rekombinanter Wirkstoffe mittels neuartiger Systeme.

Die mit der Projektförderung vorgesehene zusätzliche personelle Ausstattung des Studiums Molekulare Biotechnologie erlaubt den nahtlosen Transfer des gewonnenen Wissens in die Lehre. So lernen die FH-StudentInnen dann direkt von der Forschungsfront.

Für die Leitung des Kompetenzteams konnte Dr. Czerny gewonnen werden. Dem gelernten Pharmazeut ­ und heutigen Entwicklungsbiologen ­ gelang es an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, den Medaka-Fisch als leistungsfähiges Modell für die Genomforschung zu etablieren. Dabei wurde seine bisherige Forschung in diesem Gebiet komplett aus Drittmitteln finanziert. Mit seiner Berufung zum Leiter des Kompetenzteams des Studiums Molekulare Biotechnologie kann er nun dieses Modellsystem nachhaltig weiterentwickeln.

Ergänzend zur Finanzierung des Kompetenzteams wurde von der Stadt Wien eine Ko-Finanzierung in Aussicht gestellt, die dann tragend wird, wenn zwei weitere Forschungsprojekte im Rahmen des Strukturprogramms FHplus gefördert werden. Für den Studiengangsleiter Prof. Erwin Heberle-Bors ist diese Zusage der Stadt Wien zu diesem Zeitpunkt besonders erfreulich: "Das FHplus-Programm ist zwar ein ganz wesentlicher Beitrag zur Stärkung der Forschungskompetenzen an den österreichischen Fachhochschulen. Doch erlauben seine Richtlinien nur eine Ko-Finanzierung von bis zu 2/3 der Projektkosten.

Der Rest ist vom Projektträger anderweitig aufzubringen. Das kann aber schwierig sein, wenn die Forschungskompetenz in einem bestimmten Bereich neu aufgebaut wird. Genau in dieser Situation hilft uns die Zusage der Stadt Wien weiter und erlaubt es uns zwei weitere wirklich spannende Forschungsprojekte einzureichen."

Besonders freut sich Prof. Heberle-Bors für die Studierenden über die hohe Praxisrelevanz der Projekte. So wird die in der Lehre angebotene Abstimmung auf die Bedürfnisse der forschenden Industrie nun auch in den studiengangseigenen Labors gelebt.

Kontakt:
Dr. Bea Kuen-Krismer
Stv. Studiengangsleiterin "Molekulare Biotechnologie"
FH Campus Wien
T 01 / 606 68 77 - 2312
M 0699 / 88 44 95 56
E bea.kuen@fh-campuswien.ac.at

Michaela Fritsch | PR&D
Weitere Informationen:
http://www.fh-campuswien.ac.at

Weitere Berichte zu: Biotechnologie Ko-Finanzierung Wirkstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Der schärfste Laserstrahl der Welt

Physikalisch-Technische Bundesanstalt entwickelt einen Laser mit nur 10 mHz Linienbreite

So nah an den idealen Laser kam bisher noch keiner: In der Theorie hat ein Laser zwar genau eine einzige Farbe (Frequenz bzw. Wellenlänge). In Wirklichkeit...

Im Focus: Wellen schlagen

Computerwissenschaftler verwenden die Theorie von Wellenpaketen, um realistische und detaillierte Simulationen von Wasserwellen in Echtzeit zu erstellen. Ihre Ergebnisse werden auf der diesjährigen SIGGRAPH Konferenz vorgestellt.

Denkt man an einen See, einen Fluss oder an das Meer, so sieht man vor sich, wie sich das Wasser kräuselt, wie Wellen gegen die Felsen schlagen, wie Bugwellen...

Im Focus: Making Waves

Computer scientists use wave packet theory to develop realistic, detailed water wave simulations in real time. Their results will be presented at this year’s SIGGRAPH conference.

Think about the last time you were at a lake, river, or the ocean. Remember the ripples of the water, the waves crashing against the rocks, the wake following...

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der schärfste Laserstrahl der Welt

29.06.2017 | Physik Astronomie

Maßgeschneiderte Nanopartikel gegen Krebs gesucht

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wolken über der Wetterküche: Die Azoren im Fokus eines internationalen Forschungsteams

29.06.2017 | Geowissenschaften