Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BIBB vertieft Zusammenarbeit mit ungarischem Berufsbildungsinstitut

26.04.2007
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) - Kompetenzzentrum für die Erforschung und Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland - schärft sein internationales Profil und erweitert seine europäischen Kompetenzen. Am 25. April verlängerte das BIBB die bereits seit 1993 bestehende Kooperationsvereinbarung mit dem Nationalinstitut für Berufsbildung und Erwachsenenbildung (NSZFI) in Budapest und passte deren Inhalte den veränderten Rahmenbedingungen und aktuellen Herausforderungen an.
Die beiden Institutsleiter, Manfred Kremer (BIBB) und László Nagy (NSZFI), unterzeichneten die neue Vereinbarung am Rande eines Treffens in Bonn.
Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB):
"Der Erfahrungsaustausch innerhalb der EU gewinnt angesichts der wachsenden Herausforderungen der Internationalisierung auch und insbesondere im Bereich der beruflichen Bildung immer mehr an Bedeutung. Dabei gilt unser besonderes Interesse den kürzlich der EU beigetretenen Ländern. In den letzten Jahren hat die Modernisierung des ungarischen Berufsbildungssystems große Fortschritte gemacht. In der Kooperation mit unserem langjährigen ungarischen Partner sieht das BIBB große Chancen, die aktuellen Aufgaben gemeinsam bewältigen zu können."

László Nagy, Direktor des Nationalinstituts für Berufsbildung und Erwachsenenbildung (NSZFI):

"Zwischen BIBB und NSZFI besteht seit vielen Jahren eine intensive Zusammenarbeit im Bereich der Erarbeitung von Ausbildungsordnungen, Ausbildungsprogrammen und Prüfungsanforderungen, bei der Neubelebung der dualen Berufsausbildung sowie auf dem Gebiet der Berufsbildung von benachteiligten Jugendlichen. Nach dem EU-Beitritt Ungarns sind Informationsaustausch und Kooperation noch wichtiger geworden, da die Wettbewerbsfähigkeit in einem offenen Wirtschaftsraum von der Qualität des Fachwissens abhängt. Deshalb möchten wir die Kooperation ausbauen, um die Flexibilität und Effektivität der Berufsbildung und die Übereinstimmung zwischen Wirtschaft und Berufsbildung in Ungarn zu stärken."

Schwerpunkte der künftigen Zusammenarbeit sind:

- Inhalte und Methoden von Prüfungen in der beruflichen Bildung,
- Berufsvorbereitung junger Menschen,
- flexible Aus- und Weiterbildungskonzepte,
- Untersuchungen zum Fachkräftebedarf der Wirtschaft sowie zum Verbleib von Absolventen und Absolventinnen in der beruflichen Bildung.

Ein Austausch von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen auf diesen Gebieten ist vorgesehen.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung ist Partner in einem weltweiten Netzwerk und unterhält zurzeit 20 Kooperationsabkommen mit Berufsbildungseinrichtungen innerhalb und außerhalb Europas.

Weitere Informationen unter http://www.bibb.de/de/26172.htm

Bilder von der Vertragsunterzeichnung stehen im Internetangebot des BIBB zur Verfügung unter http://www.bibb.de/de/27398.htm

Inhaltliche Auskünfte erteilt:
Hans J. Kissling, Tel.: 0228 / 107-2002, E-Mail: kissling@bibb.de
Kontaktadresse des NSZFI:
1087 Budapest, Berzsenyi u. 6.
Tel.: 0036 1 210 1065
Fax: 0036 1 210 1063
E-Mail: info@nszi.hu

Andreas Pieper | idw
Weitere Informationen:
http://www.nszi.hu
http://www.nive.hu
http://www.bibb.de/de/26172.htm

Weitere Berichte zu: Budapest Erwachsenenbildung NSZFI Nationalinstitut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 3-D scanning with water

3-D shape acquisition using water displacement as the shape sensor for the reconstruction of complex objects

A global team of computer scientists and engineers have developed an innovative technique that more completely reconstructs challenging 3D objects. An ancient...

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungen

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungen

Recherche-Reise zum European XFEL und DESY nach Hamburg

24.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Lupinen beim Trinken zugeschaut – erstmals 3D-Aufnahmen vom Wassertransport zu Wurzeln

24.07.2017 | Biowissenschaften Chemie