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BMBF steigert auch in 2007 Investitionen in Bildung und Forschung

05.07.2006
Annette Schavan: "Wir tun noch mehr für Talente und Innovationen"
Nach deutlich steigenden Investitionen in diesem Jahr wird auch in 2007 der Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) kräftig anwachsen. Dies sieht der Haushaltsentwurf für 2007 vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin verabschiedet hat. Demnach wird es im nächsten Jahr einen Zuwachs der Mittel in Bildung und Forschung von 6,2 Prozent geben.

Der Etat des BMBF steigt damit auf mehr als 8,5 Milliarden Euro. "Deutschland braucht künftig noch mehr hervorragend ausgebildete Talente. Und wir benötigen noch mehr gezielte Forschungsförderung, die als Wegbereiter für die Innovationen der Zukunft dient", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan. "Beides werden wir in 2007 konsequent unterstützen. Nur so können wir im globalen Wettbewerb bestehen."

Einen kräftigen Zuwachs gibt es im nächsten Jahr auch für die Projektförderung - die Investitionen in diesem Bereich werden um 14,4 Prozent auf 2,62 Milliarden Euro steigen. Damit steht deutlich mehr Geld als bisher zur Verfügung, um besonders zukunftsträchtige Technologiebereiche gezielt zu unterstützen. Der deutliche Anstieg der Projektförderung ist auch Ausdruck der neuen Innovationspolitik der Bundesregierung. Zentrales Element dieser Politik ist die Hightech-Strategie. Diese Strategie hat einen besseren Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis zum Ziel. Sie wird ressortübergreifende Initiativen zur Innovationspolitik beinhalten. Kernpunkt wird die Frage sein, wie sich Wissenschaft und Wirtschaft besser verzahnen lassen. Die Strategie wird demnächst im Bundeskabinett beraten und anschließend von Annette Schavan der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zudem wird das BMBF die berufliche Bildung weiter stärken: Für die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung stehen 2007 mit 52 Millionen Euro rund 10 Millionen Euro mehr zur Verfügung als 2006 - das ist ein Aufwuchs um 23 Prozent. Auch besonders begabte junge Menschen werden künftig noch mehr als bisher von einer Förderung durch das Ministerium profitieren: Die Mittel für die Begabtenförderung steigen von diesem auf das nächste Jahr um 14 Millionen Euro auf rund 121 Millionen Euro - das ist ein Anstieg von knapp 13 Prozent.

Die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften leisten einen wichtigen Beitrag zum kritischen Verständnis der Gegenwart und unseren zukünftigen Handlungsmöglichkeiten. Die Förderung für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung steigt um knapp 22 Prozent auf 44,3 Millionen Euro. Die Exzellenzinitiative zur Förderung von Spitzenuniversitäten wird 2007 mit 182,5 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt fortgeführt. Insgesamt ist dieser Wettbewerb wie mit den Ländern vereinbart mit 1,9 Milliarden Euro ausgestattet.

Das BMBF verhandelt derzeit gemeinsam mit den Ländern über den Hochschulpakt 2020. Ziel dieses Paktes ist es, die Hochschulen angesichts steigender Studentenzahlen effektiv zu stärken. In 2007 sind für diesen Pakt allein 160 Millionen Euro vorgesehen, bis 2010 mehr als 1 Milliarde Euro. Die Haushalte der außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation um 3 Prozent anwachsen.

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Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

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