Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschland ist auf Spitzenposition beim IT-gestützten Lernen in Europa

29.06.2001


Anlässlich des Treffens von Bildungsministern der EU, der EU-Beitrittsstaaten und des Europäischen Wirtschaftsraums zur Nutzung neuer Informationstechnologien in der Bildung erklärte Wolf-Michael Catenhusen, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, heute in Riga: "Gemeinsame Zielsetzung in Europa ist die möglichst schnelle und umfassende Nutzung neuer Informationstechnologien in allen Bildungsbereichen". Dabei gehe es um zukunftsfähige Qualifikationen für den Arbeitsmarkt und die Überwindung des "digital divide" d. h., allen Bevölkerungsgruppen den Zugang zu neuen Medien zu ermöglichen. Die Bundesregierung habe seit 1999 verschiedene Initiativen ergriffen, die zu spürbaren Erfolgen geführt hätten: gemeinsam mit den Ländern und mit Unternehmen habe die Bundesregierung im Programm Schulen ans Netz inzwischen 95% aller Schulen in Deutschland ans Internet angeschlossen und so einen Spitzenplatz in Europa erreicht. Beispielhaft für Europa seien hier die 20.000 Schulpartnerschaften mit Unternehmen im Rahmen der Initiative D 21.

Für die Jahre 2000 - 2004 habe die Bundesregierung insgesamt etwa 1,4 Milliarden Mark für die Förderung der Neuen Medien in der Bildung vorgesehen. Einer der Schwerpunkte sei die Entwicklung von Lehr- und Lernsoftware. "Wenn ich mir Bildungsstätten der Zukunft vorstelle, dann spielen dort Lehr- und Lernsoftware eine vergleichbare Rolle wie heute Schul- und Lehrbücher", erläuterte Catenhusen. Es gehe allerdings nicht darum, Bücher zu ersetzen, sondern sie medial zu ergänzen. Die Bundesregierung lege Wert darauf, dass zügig mehr attraktive Fortbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer geschaffen werden.

Die Europäische Union habe mit ihren Initiativen "eEurope und eLearning" ein Vorgehen unterstützt, das die Bundesregierung mit ihrem ehrgeizigen Aktionsprogramm "Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts" definiert habe. Nicht nur an der Zahl der Onlinenutzer, die in Deutschland rasant auf heute fast 20 Millionen gestiegen sei, sondern auch hinsichtlich der Integration der Neuen Medien in den Bildungsbereich zeige sich die Richtigkeit der politischen Richtungsentscheidung.

In Riga wurde insbesondere die bemerkenswerten Anstrengungen der Baltischen, aber auch der Balkanstaaten auf dem gemeinsamen Weg gewürdigt. "Von Riga soll ein Impuls für die Mittel- und Osteuropäischen Staaten aber auch die Südosteuropäischen Staaten ausgehen, am gemeinsamen europäischen Bildungshaus mitzubauen", unterstrich Catenhusen abschließend.

Für Rückfragen steht Ihnen Eckhart Curtius unter 0170/4568023 in Riga zur Verfügung.

Eckhart Curtius | Pressereferat (LS 13)

Weitere Berichte zu: Bildungsbereich Lernsoftware

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

18.10.2017 | Medizin Gesundheit

Rittal Klima-Tipps: Ist ein Kühlgerät wirklich nötig?

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik