Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kulturwissenschaft hat Zukunft!

06.01.2005


Während andernorts kultur- und geisteswissenschaftliche Fakultäten dem Rotstift geopfert werden, finden die beiden neuen BA- und MA-Studiengänge der Wittener Fakultät für das Studium fundamentale wegen ihres zukunftsträchtigen und einzigartigen Profils den Beifall der AQAS-Gutachter



Für den maximal möglichen Zeitraum von sieben Jahren hat die Agentur AQAS die beiden BA- und MA-Studiengänge "Philosophie und Kulturwissenschaft" im Studium fundamentale der Universität Witten/Herdecke akkreditiert.

... mehr zu:
»Gutachter »Kulturwissenschaft


Die Gutachter sparten nicht mit Lob für das "sehr eigenständige und im bundesdeutschen Vergleich einmalige Profil" der neu entworfenen Studiengänge, die u.a. für Tätigkeiten in der Kulturwirtschaft qualifizieren: Durch den gewichtigen Anteil, den die Praktika in diesem Studiengang bilden sowie durch die starke Betonung des Werts theoretischer Reflexion "kann hier eine Kombination von Fertigkeiten erworben werden, für die in vielen kulturellen, aber auch unternehmerischen Tätigkeitsfeldern ein großer Bedarf besteht", so die Gutachter. Ferner heben die Bildungsexperten das hervorragende Betreuungsverhältnis hervor. Zahlenmäßig kommt auf fünf Studierende ein Lehrender. Der Studiengang befähige für Tätigkeiten "in einem sehr breiten Bereich an Berufsfeldern. Die Experten sind sich "sicher", dass sich mit Blick auf neue Berufs- und Tätigkeitsfelder "ein Erfolg schon in absehbarer Zeit einstellen wird."

Prof. Dr. Matthias Kettner, seit Oktober 2004 neuer Dekan der Fakultät für das Studium fundamentale, zeigte sich mit dem Ergebnis der Begutachtung sehr zufrieden. "In einer Zeit, in der andernorts Kultur- und Geisteswissenschaften massiv dem Rotstift geopfert werden, zeigen wir in Witten, dass es anders geht. Die philosophische Reflexion von Kultur hat Zukunft! Und Kulturwissenschaft wirkt auch in der Praxis." Er sei überzeugt, dass es für die Absolventen der neuen Studiengänge viele interessante Tätigkeitsfelder an den Schnittstellen von Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft und Medien gebe.

Im Wintersemester 2004/05 sind knapp 50 Studierende in dem 2002 angelaufenen BA-Modellstudiengang "Philosophie und Kulturwissenschaften" eingeschrieben.

Das für alle Wittener Studierende obligatorische Studium fundamentale (Stufu) gibt es bereits seit Gründung der Universität. Es vermittelt reflexive, kommunikative und künstlerische Kompetenzen. Seit einigen Jahren hat das Stufu Fakultätsstatus. Seitdem wurde die Entwicklung der beiden neuen Studiengänge vorangetrieben. Daneben bleibt das Stufu aber auch weiterhin Querschnittsfakultät für alle Wittener Studierende.

Kontakt: Dr. Christian Grüny, Tel.: 02302/926-807, Mail: Christian.Grueny@uni-wh.de

Dr. Olaf Kaltenborn | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de
http://www.uni-wh.de/stufu

Weitere Berichte zu: Gutachter Kulturwissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten

CRTD erhält 1.56 Millionen Euro BMBF-Förderung für Forschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen

24.05.2017 | Förderungen Preise

Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene

24.05.2017 | Förderungen Preise