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Sportlehrer-Ausbildung: Universität und Krankenhaus werden Partner

24.08.2000


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Eine enge Zusammenarbeit haben heute die Universität Gesamthochschule Kassel (GhK) und das Rote Kreuz Krankenhaus Kassel (RKH) vereinbart. Vom kommenden Wintersemester an werden qualifizierte Ärzte des
RKH sportmedizinische Lehrveranstaltungen in der Ausbildung der zukünftigen Sportlehrerinnen und -lehrer in den Schwerpunkten Anatomie und Physiologie übernehmen.

Kassel. Eine enge Zusammenarbeit haben heute die Universität Gesamthochschule Kassel (GhK) und das Rote Kreuz Krankenhaus Kassel (RKH) vereinbart. Vom kommenden Wintersemester an werden qualifizierte Ärzte des RKH sportmedizinische Lehrveranstaltungen in der Ausbildung der zukünftigen Sportlehrerinnen und -lehrer in den Schwerpunkten Anatomie und Physiologie übernehmen. "Damit schaffen wir eine sehr enge und fruchtbare Verbindung von Theorie und Praxis", sagte GhK-Kanzler Dr. Hans Gädeke bei der Vertragsunterzeichnung.
Wie der Leiter der Fachrichtung Sportwissenschaft an der Kasseler Universität, Prof. Dr. Volker Scheid erläuterte, komme der Fachbereich damit in die Lage, die eigenen Kapazitäten auch auf neue Schwerpunkte wie zum Beispiel die Bewegungswissenschaft zu verteilen. Die Anbindung an die medizinische Praxis verspreche nicht nur Fachkompetenz, sondern auch Anschauung und Aktualität in der Ausbildung.
Zwei Oberärzte aus dem Roten Kreuz Krankenhaus werden Studierenden der Sportwissenschaft medizinische Aspekte ihrer Ausbildung vermitteln. Dr. Oswald Drastig, Unfallchirurg, und Dr. Ansgar Hillejan, Kardiologe, verfügen über weitreichende und langjährige Erfahrung in der Praxis und werden theoretische Hintergründe mit Beispielen aus ihrer täglichen Arbeit im Krankenhaus untermauern.
Das Rote Kreuz Krankenhaus bildet als Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg seit 1977 Mediziner aus. "Wir begrüßen die neue Kooperation mit einer Universität", so Elisabeth Deterding und Michael Gribner, beide Geschäftsführer des Roten Kreuz Krankenhauses. "Unseren Studierenden öffnet der Kontakt zur GhK weitere Möglichkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens. Wir gehen davon aus. dass es in Zukunft noch andere gemeinsame Projekte mit der GhK geben wird."
p.
Kontakt und Information:
Prof. Dr. Volker Scheid, Tel. (0561) 804-4572

Ingrid Hildebrand |

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