Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF unterstützt naturwissenschaftlichen Unterricht

26.06.2003


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Grundschulen mit pädagogischem Lehrmaterial für den naturwissenschaftlichen Unterricht.



Die neue Reihe "Schulinformation Raumfahrt" richtet sich an Grundschüler der dritten und vierten Klasse und bringe den Kindern mit Beispielen aus der faszinierenden Welt der Raumfahrt naturwissenschaftliche Fragen näher, teilte das Ministerium am Donnerstag in Berlin mit. Eine erste Sendung des Materials wurde an alle 17.400 Grundschulen in Deutschland verschickt.



In acht Kapiteln führen Albert, Marie und das außerirdische Wesen Evutatis die Schülerinnen und Schüler in die Geheimnisse des Weltalls und seiner Eroberung ein. Sie beschäftigen sich etwa mit Raketen, Satelliten, Raumstationen und dem Mars. Die "Reporterbande" wirft dabei die Fragen auf, die auch die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klasse stellen, macht Versuche, recherchiert und erlebt Abenteuer. Am Ende jedes Kapitels präsentiert sie Ergebnisse in jeweils einer Sonderausgabe ihrer Zeitung.

Die Unterrichtsunterlage ist als Fotokopiervorlage konzipiert. In jedem Kapitel wird die Information in verschieden Lernebenen und Stilformen sowie mit gezielten Wiederholungen aufgearbeitet. Kindgerechte Infografiken vergleichen abstrakte oder schwer vorstellbare Zusammenhänge mit Dingen oder Erfahrungen aus der Erlebniswelt der Kinder. Interviews helfen, Wissen auch über eine persönliche Ebene zu vermitteln. Experimente, Spiele und für jedes Kapitel sogar ein eigener kleiner "Reporterbandensong" ergänzen das Unterrichtsmaterial.

Ein zusätzlicher Teil für Lehrerinnen und Lehrer bietet Hinweise zu den Lernzielen, den einzelnen Meldungen, vertiefendes Hintergrundwissen und Zusammenhänge sowie Querverweise zu anderen Kapiteln. Darüber hinaus steht den Lehrerinnen und Lehrern eine allgemeine Hintergrundinformation zur Verfügung.

Eine weitere Ausgabe, die sich an die erste und zweite Klasse richtet, ist für Dezember geplant. Diese Ausgabe "Sonne, Mond und Sterne" wird sich mit dem Planetensystem beschäftigen. Die Reihe soll ab 2004 mit zunächst einer Ausgabe jährlich fortgesetzt werden.

Mit dieser "Grundschulinformation Raumfahrt" werden die positiven Erfahrungen der "Schulinformation Raumfahrt" für weiterführende Schulen auch für Grundschulen aufgegriffen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als nationale Raumfahrtagentur hat im Auftrag des BMBF das neue Angebot entwickeln lassen. An dem zunächst mit 458 000 Euro geförderten Projekt waren Fachleute aus dem wissenschaftlichen und technischen Bereich sowie der Pädagogik beteiligt.

Weitere Informationen sowie die Unterrichtsmaterialien erhalten Sie bei:

Wolfgang Schneider
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Raumfahrtmanagement
Königswinterer Straße 522 - 524
D-53227 Bonn-Oberkassel
Tel.: 0228 447-616
Fax: 0228 447-791
E-Mail: Wolfgang.Schneider-RD@dlr.de

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.reporterbande.de

Weitere Berichte zu: Grundschule Luft- und Raumfahrt Raumfahrt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit